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Kombibahn ersetzt drei Seilbahnen

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Ganz in Weiss präsentiert sich der Gipfel der Berra. «Ein gutes Omen», meint Michel Losey dazu, Präsident des Verbands Seilbahnen Freiburger Alpen. Dieser hat gestern bei der Talstation der Berra die Projekte für die kommende Wintersportsaison vorgestellt (siehe Kasten).

Dass die Pressekonferenz an der Berra stattgefunden hat, ist kein Zufall: Das Skigebiet nimmt Mitte Dezember eine neue Seilbahn in Betrieb. Sie ersetzt die drei alten Seilbahnen der Skistation.

Einzigartig im Kanton

Bei der neuen Bahn handelt es sich um eine sogenannte Kombibahn: Auf der gleichen Anlage werden achtzig Vierer-Sessel und zehn Kabinen mit je acht Plätzen bis zum höchsten Punkt der Pisten unter dem Gipfel fahren können. Die Anzahl der verwendeten Sessel und Gondeln kann je nach Bedarf variiert werden. «Der Ein- und Ausstieg erfolgt für die Gondeln und Sessel auf jeweils separaten Plattformen», erklärt Philippe Gaillard, Betriebsleiter der Seilbahn. «Mit den Gondeln können nun auch Kinder mitfahren, die für den Sessellift zu klein sind.»

Die neue Seilbahn wird ungefähr 1500 Personen pro Stunde befördern können. Das Konzept ist im Kanton Freiburg einzigartig. In der Schweiz existieren erst wenige solche Bahnen, etwa in Verbier oder Adelboden-Lenk.

Sommerliche Aktivitäten

Die Skistation La Berra hat sich mit dem neuen Skilift auch ein neues Logo zugelegt. Ausserdem sind für nächstes Jahr der Ausbau des Parkplatzes geplant sowie der Bau eines Servicegebäudes, das unter anderem ein Restaurant und eine Skischule beherbergen soll. Damit sich die Investitionen von dreizehn Millionen Franken lohnen, soll die Bahn auch in den Sommermonaten laufen. «Wir planen zusätzliche Aktivitäten, um im Sommer attraktiv zu sein», sagt Albert Bugnon vom Direktionsausschuss der Seilbahnen La Berra. So sind Mountainbike-Routen geplant sowie thematische Rundwanderungen und spielerische Aktivitäten für Kinder. Diese widmen sich der Flora und Fauna. Denn an der Berra brütet das seltene Birkhuhn, weshalb Naturschutzorganisationen den Bau der Bahn kritisiert hatten. «Wir nehmen den Naturschutz ernst und wollen auch die Besucher sensibilisieren», betont Bugnon.

 Zunächst aber rüstet sich die Station für den Winter. Insgesamt sieben neue Schneekanonen sollen für genug Schnee sorgen. Dies, obwohl der Greyerzer Regionalverband (ARG) kürzlich eine finanzielle Unterstützung abgelehnt hat (die FN berichteten). «Wir müssen nun beim Umbau des Parkplatzes und der Service-Station sparen», sagt Gaillard.

Wintersportsaison: Pisten offen für Skitourenfahrer

D er Verband Seilbahnen Freiburger Alpen stellte gestern Neuerungen und Spezialangebote der kommenden Wintersaison vor. Personen, die mit dem öffentlichen Verkehr anreisen, profitieren von einem Rabatt auf die Tageskarte einer Skistation. So wollen die Betreiber überfüllte Parkplätze vermeiden. Weiterhin erhalten Drittklässler ein kostenloses Saison-Abo.

Der Verband kommt ausserdem Skitourenfahrern entgegen: Diese dürfen an Wochentagen von 17 bis 22.30 Uhr auf den Pisten der Freiburger Skistationen fahren. Je eine oder zwei Stationen öffnen dabei für einen oder zwei Abende pro Woche. «Die Pisten sind jedoch nicht gesichert und werden nicht kontrolliert», betonte Antoine Micheloud, Vize-Präsident des Verbands und Direktor der Bergbahnen Moléson. Die Skitourenfahrer würden diese auf eigene Gefahr benützen.

Der Verband Seilbahnen Freiburger Alpen hat für die kommende Saison auch ein neues Logo. Weiterhin will der Vorstand die Zusammenarbeit unter den Freiburger Seilbahnen verstärken. Dies vor allem in den Bereichen Technik und Sicherheit. nas

Umfrage

Staat soll nicht für Schneekanonen zahlen

Soll der Staat Schneekanonen subventionieren? Das war Thema einer Umfrage auf der FN-Homepage. 134 Leser beteiligten sich an der Umfrage, wobei 84 Prozent gegen eine staatliche Subvention waren und 16 Prozent dafür.nas

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