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Komitee hat den Elan gefunden für ein zweites Tutticanti in fünf Jahren

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Autor: Irmgard Lehmann

RomontAm ersten kantonalen Chorfest hat die Jury den Freiburger Chören ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt. Das durchschnittliche Niveau sei sehr hoch. Das freut vorab den Präsidenten der Freiburger Chorvereinigung Christian Clément. Das erste kantonale Chorfest, das von Mittwoch bis Sonntag im Glanebezirk beziehungsweise in Romont über die Bühne ging, war für Clément ein voller Erfolg, aber auch ein Lehrstück. Auf der positiven Seite liegt mit 10000 Personen die bemerkenswerte Zahl an Teilnehmenden: 3500 verkaufte Eintritte für die grossen Konzerte, wie etwa Mozarts Krönungsmesse oder das Eröffnungskonzert; 3000 aktive Sängerinnen und Sänger und rund 3000 Gäste. Zirka 80 Chöre – vor allem französischsprachige – haben mitgemacht. Mit rund 100 hat man gerechnet. Clément freut sich auch über das eingehaltene Budget von 650000 Franken. «Es haben auch 700 Freiwillige mitgeholfen.»

Elan nutzen

«Die Euphorie war gross, und den Elan wollen wir nun nutzen, um gleich das nächste Chorfest an die Hand zu nehmen», sagt Clément auf Anfrage. «Dieses wird in fünf Jahren wieder stattfinden.» Bei der zweiten Auflage soll aber einiges besser werden. Gemäss dem Präsidenten müssen bei der nächsten Ausgabe mehr Deutschfreiburger Chöre dabei sein. Daher will das Organisationskomitee früher informieren, als dies heuer der Fall war. «Dann gibt es keine Ausreden mehr», sagt Clément schmunzelnd. Als Schwachpunkt bezeichnet er auch die Verzettelung der Austragungsorte: «Wir müssen einen Ort finden, wo die Säle näher beisammen liegen.» Der Saal Bicubic sei mit 15 Minuten Fussmarsch zu weit entfernt vom Stadt- zentrum.

Am Fest mit dabei war auch Simone Cotting, Präsidentin des Deutschfreiburger Cäcilienverbandes: «Es war beeindruckend, welche Fülle an Möglichkeiten die Organisatoren angeboten haben. Von den Konzerten über die Auftritte vor der Jury, Freiem Singen, den Ateliers bis hin zu den Animationen. Die Präsidentin lobt auch die «zweisprachige Broschüre, die den Tageszeitungen beigelegt wurde».

Informationspanne

Doch bei der Organisation habe auch einiges gehapert. Die Präsidentin bedauert etwa, dass beim Konzert des Sängerbundes im Bicubic nur gerade 30 Zuhörer im Saal waren. «Das war wohl ein Informationsproblem.»

Sie haben sich schön ins Zeug gelegt (vorne v.l.): Hervé Bourrier, Vizepräsident von Tutticanti, Jacqueline Bourqui, Präsidentin, und Thierry Dagon, Präsident der Musikkommission.Bild Vincent Murith

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