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Autor: Pascal Jäggi

Zukunft für beide Partner planen

Den Verhandlungspartnern von Stadt und Kanton kann zu Recht gratuliert werden. Sie haben mit dem Cardinal-Areal ein strategisch wichtiges Stück Land mitten in der Stadt Freiburg erworben. Dem Verhandlungspartner Feldschlösschen ist zugutezuhalten, dass er von Anfang an mit offenen Karten gespielt hat. CEO Thomas Metzger war es ernst mit der Vorzugsbehandlung der Öffentlichkeit. Selbst beim Kaufpreis ist die Rheinfelder Brauerei gewaltig vom ersten Angebot abgerückt. Sie überlässt Stadt und Kanton Freiburg das 53 000 Quadratmeter grosse Gelände zu einem Preis, den sie privaten Investoren kaum gewährt hätte.

Nun gilt es, die Zukunft zu planen. Denn so schade es auch ist: Die Ära des Freiburger Biers ist vorbei. So wie in den vergangenen Monaten kommuniziert wurde, steht dem Projekt des Staatsrates, ein Technologiepark in Zusammenarbeit mit der ETH Lausanne, kaum etwas im Wege. Sicher ein interessantes, prestigeträchtiges Projekt. Aus Sicht der Stadt bleibt aber ein leichter Nachgeschmack. Der Gemeinderat hat sich zu wenig bemüht, eigene Ideen einzubringen. Es gab bisher noch einen anderen Vorschlag als den «Innovationspark». Das «urbane Projekt» der städtischen CVP wurde aber noch nicht einmal diskutiert. Ob es besser wäre als der Technologiepark, sei dahingestellt. Eine Diskussion müsste aber stattfinden. Denn wenn die hochverschuldete Stadt die Hälfte der Kosten für den Kauf übernehmen soll, müsste sie ihre Interessen stärker einbringen. Diese können im Technologiepark liegen, müssen es aber nicht.

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