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Kommt die Berner Revolution?

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Autor: Matthias Fasel

Dieses Jahr kann alles anders werden. Der SCB und YB können gleich zwei Meistertitel nach Bern holen. Genau, der SCB, der in den letzten Jahren gefühlte dreissig Mal in der Rolle des Favoriten gescheitert ist und sich im Viertelfinal blamiert hat, und YB, der Club, der gefühlte 24 Mal haarscharf an einem Titel vorbeigeschrammt ist. Zunächst einmal ja, ich weiss, der Ausdruck «gefühlt» nervt gewaltig. Vor allem weil die TV-Sportkommentatoren davon inflationär gebrauch machen. Aber er ist nun einmal äusserst praktisch. Er ist ein Freipass, um hemmungslos zu übertreiben. Und mag ein Kommentator die Schüsse nicht mitzählen, sagt er einfach: «Die Bayern haben gefühlte 100 Mal aufs Tor geschossen.» Falsch ist das nie.

Seis drum, Ende des sprachlichen Exkurses. Wie gesagt, dieses Jahr ist alles anders. Nicht nur, dass vieles dafür spricht, dass YB und der SCB den Titel holen. Nein, beiden Teams sind sogar die Sympathien der Freiburger sicher. Der Freiburger Fussball ist derart schlecht, dass die beste Mannschaft des Kantons selbst gegen YB’s Junioren nur am grünen Tisch gewinnen konnte. Im Fussball sind Berner und Freiburger deshalb keine Konkurrenten, und die meisten Freiburger deshalb YB-Fans. Tja, und im Eishockey ist Servette schlicht noch unbeliebter als der SCB.

Doch nicht nur aus Freiburger Sicht wäre ein Berner Triumph toll. Vielmehr würde er alle Gesetzmässigkeiten ausser Kraft setzen. Nichts wäre mehr unmöglich, alles vorstellbar. In meiner Vision sehe ich schon Joseph Ratzinger und Pierre Vogel Ringel-Ringel-Reihe tanzen, Michelle Hunziker lernschwachen Schülern Nachhilfeunterricht geben, Gottéron ein souveränes Powerplay spielen, Dominique de Buman Bundesrat – oder warum nicht gleich Papst – werden (zutrauen würde er sich sicherlich beide Ämter), ich sehe England Fussball-Weltmeister, Banker beliebte Menschen und Andy Egli Fifa-Präsident werden …

Ach, dieser Berner Triumph, er wäre ein Triumph für alle Verschmähten und Hoffnungslosen. Doch seit dem schwarzen Berner Dienstag ist doch wieder alles andere als ausgeschlossen, dass doch alles beim Alten bleibt …

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