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Kompetition und Kameradschaft

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Sonne, blauer Himmel und glitzernder Schnee – ein Postkartenidyll: Schöner könnte die Kulisse für den 13. Langlauf-Sprint in Schwarzsee am Samstag nicht sein. Der Wettkampf zählt zum Freiburger und Berner Cup. Die Läufer machen sich am Start bereit. Es ist warm wie im Frühling, manche Sportler ziehen ihre lange Trainingskleidung aus und starten in kurzen Hosen und T-Shirt. Es ist Nachmittag, die Finalläufe sind in vollem Gange. Die Zuschauerinnen und Zuschauer feuern die Läufer an. Die Sportler legen eine Strecke beim Campus Schwarzsee zurück. Kraftvoll peitschen sich die Läufer mit vollem Körpereinsatz vorwärts, das Ziel vor Augen. Die Finalisten befinden sich auf den letzten Metern vor dem Zieleinlauf: Der 16-jährige Samuel Neuhaus von Ski-Club Plasselb führt die Sechsergruppe an. Er verteidigt die Spitzenposition und gewinnt in seiner Kategorie U16. Die Stimmung ist freundschaftlich, die Konkurrenten gratulieren einander fröhlich.

Boomende Trendsportart

«Es fägt einfach», sagt Samuel Neuhaus darüber, warum ihn der Skilanglauf begeistert. Er sei eher zufällig über Kollegen zur Sportart gekommen. Kennengelernt habe er diese als Fünftklässler an einem Anlass. «Ich kam also eher spät zum Langlaufsport.» Der Student der Sportschule Brig hat immer intensiver trainiert und kam schnell ins Kader. Am Langlauf gefällt ihm etwa die Kameradschaft. «Wir sind nicht nur Konkurrenten, sondern auch Kollegen.» Es mache Spass, gemeinsam in der Natur zu trainieren. Im Sommer betreibt der Plasselber die Sportart Rollski oder geht biken. Ausserdem geht er joggen und macht Krafttraining.

«Langlauf hat bei Kindern und Jugendlichen, aber auch bei Erwachsenen zwischen 20 und 40 Jahren einen starken Aufschwung erlebt», sagt Siegfried Nagel, Organisator des Anlasses und Präsident des Skiclubs Plasselb. Es sei schwierig zu sagen, wann der Wandel stattgefunden habe. Eingesetzt habe er schätzungsweise vor 10 bis 15 Jahren. «Zur Trendsportart wurde Skilanglauf dann vor ungefähr 5 bis 10  Jahren.» Seit rund fünf Jahren seien die Kurse für Sportstudenten ausgebucht, sagt der Sportwissenschaftler und Hochschullehrer. Die Popularität des Skilanglaufs bei jüngeren Generationen hat mehrere Gründe: Einerseits hänge dies mit neuen Skating-Techniken zusammen, andererseits mit der Verbesserung des Materials. Auch sei die Sportart wenig kostenintensiv. Vor allem jedoch würden neue Wettkampfformen zur Popularität beitragen. Der Parcours werde mit kleinen Hindernissen ausgestattet, was die Sportart attraktiv mache. Swiss Ski und Jugend & Sport engagieren sich für den Langlaufsport.

Spielerisch

Im Kanton Freiburg gibt es rund sechs Langlaufclubs. Viele junge Läufer hat es zum Beispiel im Ski-Club Im Fang, wo sich vier Trainer für den Nachwuchs einsetzen. Ab ungefähr fünf Jahren können die Kinder die Kurse besuchen. Die Popularität führt auch Präsident Pierre Perritaz auf die Cross-Country-Cross-Parcours (XCX) zurück, bei welchen die Kinder und Jugendlichen über kleine Schanzen springen oder über Wellen fahren. Oft laufe dabei auch Musik. «Das spielerische Element liegt im Fokus», fügt Markus Mooser, ehemaliger Präsident des SC Im Fang, an. In der Region finden immer wieder Wettkämpfe statt. Eine begeisterte Langläuferin ist die zehnjährige Lena Schuwey aus Im Fang. Sie hat schon als Vierjährige mit dem Training begonnen und ist in ihrem Club erfolgreich. Die Sportart hat in ihrer Familie Tradition. «Schon mein Grossvater und mein Vater haben Langlauf betrieben.» Es gefalle ihr, dass sie immer wieder Neues dazulernen könne. Im Fokus stehen für die Kinder und Jugendlichen jedoch vor allem der Spass und die Kameradschaft. «Das Sporttreiben im Team ist schön. Wir sind Konkurrenten, aber auch Kollegen», sagt die 14-jährige Melissa Pürro vom SC Plasselb. «Es entstehen Freundschaften», sagt ihre Teamkollegin, die 14-jährige Sarah Lauper.

Rubrik

Lokaltermin

Unter der Rubrik «Lokal­termin» besuchen die FN regelmässig einen der vielen Breitensportanlässe in der Region.

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