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Komplette Entschuldung sei «wenig realistisch»

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FreiburgMit einem Postulat hatte Generalrat Thierry Gachet (CVP) den Gemeinderat aufgefordert, die Möglichkeiten einer kompletten Entschuldung der Gemeinde Freiburg zu überprüfen. Nun liegt die Antwort des Gemeinderates vor. Dieser erachtet die Frage nach einem kompletten Abbau der Schulden als legitim. Die Durchführbarkeit bezeichnet er als «wenig realistisch» respektive als «weder möglich noch wünschenswert».

Entschuldung gäbe Verluste

Die Stadt würde durch eine totale Entschuldung jährlich netto 300 000 Franken verlieren, rechnet der Gemeinderat vor. Die maximale mögliche Entschuldung betrage 85,6 Millionen Franken, dies bei einer Bruttoverschuldung von 83,5 Millionen Franken. Momentan liegt diese bei 170 Millionen Franken. Seit 2006 sind die Bruttoschulden kontinuierlich zurückgegangen.

Derzeit stünden ökonomische Prinzipien und die öffentlichen Finanzen im Zentrum des Interesses. Es gelte insbesondere, ein Gleichgewicht im Budget zu finden, heisst es weiter in der Antwort. Aber um Investitionen zu finanzieren, müsse man auf Darlehen zurückgreifen. Schulden per se seien weder schlecht noch gut. Aber eine echte Schuldenpolitik sei wichtig, um deren Entwicklung im Griff zu haben.

«Diese umfassende Analyse hat unsere Vision bestätigt», sagt Finanzdirektorin Madeleine Genoud-Page (CSP). Die vielen Arbeitsstunden haben sich aus ihrer Sicht gelohnt. Auch wenn der Aufwand gross war, habe sich gezeigt, dass der Gemeinderat auf dem richtigen Weg sei.

Die CVP hatte in ihrem Postulat gefordert, die totale Entschuldung solle durch den Verkauf von Immobilien, des Gaslieferanten Frigaz und von Gütern der Burgergemeinde erreicht werden. Die Ratslinke wehrte sich damals gegen den Vorstoss. hpa

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