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Komponieren für die Matura-Arbeit

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Autor: Myriam Schuler

Zum Thema «Musikalische Eigenkreationen» haben Joachim Flüeler und Nadja Schönberg für ihre Matura-Arbeiten ihre Kreativität walten lassen: Joachim komponierte Filmmusik zum Film «The Balloonatic» von Buster Keaton. Nadja produzierte ein musikalisches Theaterstück mit Nancy H. Kleinbaums Roman «Der Club der toten Dichter» als Vorlage.

Während Joachim davon träumt, Komponist für Filmmusik zu werden, sieht Nadja ihre berufliche Zukunft nicht im künstlerischen Bereich. Sie sagt, ihre grössten Stärken lägen auf anderen Gebieten. Deswegen möchte sie Biotechnologie studieren.

Die Faszination für Film und Musik hegt Joachim schon seit längerem. An der Expo.02 sah er den Film «The General», ebenfalls von Buster Keaton, damals von Live-Musik begleitet. Dies hat ihn sehr beeindruckt. Danach gefragt, wieso er gerade «The Balloonatic» für seine Matura-Arbeit gewählt habe, erklärt Joachim: «Einerseits war der Film gerade zuhause verfügbar, andererseits war Buster Keaton einer der Besten – künstlerisch auf gleicher Höhe mit Charlie Chaplin.»

Musik gibt dem Film den roten Faden

Auch in seiner Freizeit komponiert Joachim häufig. Zwar hat er vor seiner Matura-Arbeit noch nie Filmmusik komponiert, aber auch schon Stücke, die an Filmmusik erinnern. Bei der Komposition für seine Matura-Arbeit hat Joachim viel mit Leitmotiven gearbeitet. So hat er dem Film einen roten Faden gegeben und versucht, ihn besser verständlich zu machen.

Auch in Nadjas Leben nimmt Musik einen grossen Platz ein. «Ich hatte nie andere Hobbys», sagt die Schülerin. Angefangen hat sie mit der Blockflöte, später wechselte sie zur Klarinette, und heute spielt sie Geige. Die Geige half ihr, die Melodien für die Musik zum Theater zu finden. Mit dem Klavier hat sie die passenden Harmonien zu ihren Stücken kreiert.

Als Inspiration zu ihrer Arbeit gibt Nadja unter anderem ein Musical an, das ebenfalls im Rahmen einer Matura-Arbeit produziert worden war. Dieses Musical hat ihr sehr gefallen und sie dazu animiert, selber etwas Ähnliches zu machen. Ihr Stück ist aber kein Musical, die Musik wird zwischen den Szenen gespielt, wenn der Vorhang zugeht und das Publikum gespannt auf die nächste Einstellung wartet.

Die Arbeit war nicht immer einfach

Trotz der grossen Begeisterung erlebte Nadja auch Momente, in denen sie zweifelte und sich fragte, ob sie für ihre Matura-Arbeit nicht besser ein Themengebiet gewählt hätte, in dem sie sich sicher bewegt. Etwa, wenn ihr gerade keine Melodien einfielen.

Joachim hatte die ganze Zeit Spass an seiner Arbeit. Nur manchmal hätten ihm seine eigenen Kompositionen nicht gefallen. Rückblickend finden aber beide, der grosse Arbeitsaufwand habe sich gelohnt. Nadja: «Ich konnte zum ersten Mal eine künstlerische Arbeit im grösseren Stil realisieren.»

Die beiden Matura-Arbeiten werden heute Samstagabend um 20 Uhr in der Aula des Kollegiums St. Michael aufgeführt.

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