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Kompromiss gefunden: Pro Natura zieht Einsprache gegen das Fällen von Eichen in Düdingen zurück

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Pro Natura hat ihre Einsprache gegen den Bau von zwei Gebäuden in der Düdinger Überbauung Briegli-Park zurückgezogen. Für die Eichen, die wegen den Bauten gefällt werden, soll es Kompensationsmassnahmen geben.

Es ist eine Kompromisslösung, welche Pro Natura und die Promotoren des Briegli-Parks in Düdingen eingegangen sind. Im März 2021 hatte sich die Naturschutzorganisation dagegen gewehrt, dass mehrere Eichen gefällt werden sollten, damit zwei weitere Gebäude gebaut werden konnten (die FN berichteten). «Nach sorgfältiger Abwägung der Erfolgsaussichten dieser Einsprache kam Pro Natura Freiburg zum Schluss, dass diese gering sind», heisst es nun in einer Mitteilung.

Neue Lebensräume

Doch Pro Natura hat eine Vereinbarung ausgehandelt, die der Natur auf andere Art zugute kommt. So sollen zwei Arten von natürlichen Lebensräumen geschaffen werden, die in der Schweiz bedroht sind. Zum einen haben die Promotoren zugesagt, dass auf den nächsten Gebäuden fünf begrünte Dächer eingerichtet werden. Diese trockenen und sonnigen Lebensräume dienen nicht nur als Lebens-, Brut- und Nahrungsraum für Tiere und Pflanzen. Es ist mittlerweile erwiesen, dass die Vegetation auf begrünten Dächern die Bauten auch auf natürliche Art und Weise kühlen.

Zum andern sieht die Vereinbarung vor, in der Nähe der Düdinger Möser ein neues Feuchtgebiet für Reptilien und Amphibien zu schaffen.

Pro Natura bedaure zwar den Verlust der drei Eichen, die geschichtsträchtige Bäume mit einem starken Identitätsbezug seien. Doch hebt die Organisation in ihrer Mitteilung auch die konstruktiven Gespräche hervor, die mit der Briegli-Park AG geführt werden konnten.

Neben Pro Natura hatten auch Anwohnerinnen und Anwohner eine Einsprache gegen das Fällen der rund 80 Jahre alten Eichen bzw. gegen das «Ausnahmegesuch zu den Schutzbestimmungen für Gehölze ausserhalb des Waldes» eingereicht. Gemäss Auskunft des Bauamts Düdingen sind diese Bestandteil des Baugesuchs, das noch vom Oberamt bearbeitet wird.

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