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«Konstruktive Kooperation» mit Fischern kündigt sich an

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Die gestrige Diskussion im Grossen Rat über den Bericht zur Verwendung der finanziellen Mittel für die Wiederbevölkerung der für die Patentfischerei offenen Seen des Kantons stand ganz im Zeichen der Gegenexpertise des Verbands der Freiburger Fischer, welche vorgestern publik wurde (die FN berichteten).

Für viel Wirbel sorgte das Thema, welches den Grossräten lediglich zur Kenntnisnahme vorgelegt wurde, indes nicht. Im Gegenteil: Es dominierten versöhnliche Töne. «Ich habe rege Gespräche mit den Fischern geführt», sagte etwa Xavier Ganioz (SP, Freiburg). Es sei wünschenswert, dass der Staat sich dahingehend engagiere, dass die Angelegenheit nun ins Reine komme. Patrice Jordan (CVP, Vaulruz) räumte ein, dass es «zu wenig Dialog zwischen den verschiedenen Akteuren» gegeben habe. Ruedi Vonlanthen (FDP, Giffers) forderte Verständnis für den neuen Staatsrat Didier Castella (FDP), der nun für einen Bericht geradestehen müsse, auf den er keinen Einfluss gehabt habe, weil dieser unter seiner Vorgängerin, Alt-Staatsrätin Marie Garnier (Grüne), erstellt worden sei. Roland Mesot (SVP, Châtel-Saint-Denis) hielt es seinerseits für «etwas schade: Wenn man zwei Juristen befragt, bekommt man drei Meinungen.»

Für Didier Castella war es jedenfalls «sicher kein böser Wille, dass der Bericht so ausgefallen ist, wie er ist». Hinter dem entsprechenden Auftrag sei letztlich eine politische Entscheidung gestanden. «Ich hatte diverse positive Kontakte mit den Fischern», so Castella. «Sie haben mir versichert, in Zukunft mit dem Kanton konstruktiv kooperieren zu wollen.»

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