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Krawalle an Sportanlässen

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Ich kann die Ansicht von Peter Gauch betreffend Ansetzung von Geisterspielen nicht teilen. Hingegen teile ich seine Meinung, dass man Störenfriede hart bestrafen muss.

Das Problem der immer wiederkehrenden Ausschreitungen muss bereits im Keim erstickt werden. Wieso lässt man solche Chaoten auch erst in die Nähe einer Sportstätte? Sind sie erst einmal angekommen, lassen die Provokationen nicht lange auf sich warten, wenn sie nicht bereits auf dem

Weg dahin geschehen sind. Erst letzten Samstag, anlässlich des Cupspiels des FC Düdingen gegen den FC Thun wurde ich Zeuge, wie sogenannte Thun-Fans auf der Strasse Richtung Birchhölzli einen unbeteiligten Zuschauer in seinem Auto aufs Massivste bedrängten und dabei volle Bierflaschen gegen sein Fahrzeug schleuderten. Die Polizeistreife, welche sich circa drei Wagenlängen hinter ihm befand, hat nichts unternommen. Dasselbe kann man immer wieder auch an sogenannten Risikospielen des HC Freiburg-Gottéron beobachten: Alle stehen sie in ihren Kampfuniformen stramm in Reih und Glied und markieren lediglich Anwesenheit. Ausser die Kontrahenten sind bereits inmitten einer Schlägerei, da werden sie sofort aktiv.

Oftmals ist es den anwesenden Securitas- oder Sicherheitsbeamten zu verdanken, dass es nicht ausartet.

Wie viel Mal wurden wir schon mit Bierflaschen oder anderen Gegenständen beworfen? Wie viel Mal mussten Familien Angst um ihre Kinder haben? Niemand hat eingegriffen! Jetzt wie auch in Zukunft wird es immer wieder zu Spannungen und Ausschreitungen kommen, und da gibt es meiner Meinung nach nur eine Lösung: solche Chaoten gar nicht erst in die Nähe von Sportstätten lassen und die Urheber direkt festnehmen und eine ordentliche Busse oder Gefängnisstrafe erlassen. Ein Vorgehen, das in den meisten Ländern bereits üblich ist.

Zudem müssen sie sich bei jedem Spiel auf einem Polizeiposten melden und dürfen diesen erst wieder zwei Stunden nach Spielende verlassen.

Ein landesweites Stadionverbot schreckt da wenig ab, da es ein Leichtes ist, dieses zu umgehen.

Ein Geisterspiel straft da nur diejenigen, die sich nie etwas zuschulden kommen lassen und sich nach einem anstrengenden Arbeitstag auf ein spannendes Spiel freuen.

 Bruno Meuwly, Düdingen

«Es gibt nur eine Lösung: solche Chaoten gar nicht erst in die Nähe von Sportstätten lassen.»

 

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