Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Kreativität der Landfrauen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on print

Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Elsbeth Aeberhard engagiert sich beim «Bäuerinnen-Treff»

Autor: Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

Im Landwirtschaftsbetrieb von Béat und Elsbeth Aeberhard werden Kulturen gepflegt und im neuen Boxenlaufstall stehen 33 Kühe, über ihnen ist ein riesengrosses Dach mit Fotovoltaik-Zellen. Diese Anlage hat ihnen den landwirtschaftlichen Innovationspreis 2006 des Kantons Freiburg, den Schweizer Solarpreis und den Europäischen Solarpreis eingetragen.Nebst der Arbeit auf dem Hof bietet Elsbeth Aeberhard Schlafen im Stroh und im Tipi-Zelt an und macht beim Projekt «Schule auf dem Bauernhof» mit.

Weltweite Solidarität

Braucht es neben all diesen Aufgaben noch zusätzliches Engagement? «Gerade weil wir mit beruflichen und familiären Verpflichtungen voll ausgelastet sind, schätzen wir Landfrauen den Gedankenaustausch über die Grenzen hinweg so sehr», sagt Elsbeth Aeberhard im Gespräch mit den FN.Am kommenden Wochenende reist sie im Auftrag von Elly Pradervand, Direktorin der Frauen-Weltgipfel-Stiftung, nach Bad Hersfeld bei Fulda in Deutschland. Sie wird den «Preis für Kreativität der Landfrauen» den Gründerinnen der Internetplattform «Bäuerinnentreff» überreichen. Als Privatperson hatte Aeberhard übrigens 1998 denselben Preis für ihre «Kreativität zurück zu den Wurzeln mit dem Tourismus-Angebot» erhalten.«Der Bäuerinnentreff ist für uns eine grosse Bereicherung und gibt uns Sicherheit im Alltag», erklärt Aeberhard. Via Internet wird über berufliche und private Themen gesprochen.

Besuche auf dem Hof

Die Bäuerinnen in Afrika, Südamerika, Kanada und Europa haben alle unterschiedliche Sorgen, betont Aeberhard und meint: «Gemeinsam aber ist unser Engagement für die Zukunft der Landwirtschaft und der Familie».Die 2003 gegründete Internet-Plattform «Bäuerinnentreff» definiert ihre Ziele so: Förderung von Kommunikation und Bildung, Unterstützung im Umgang mit neuen Medien, Kultur- und Völkerverständigung und Heimatgedanken sowie Förderung der Tier- und Pflanzenzucht, Kleingärtnerei und des traditionellen Brauchtums.Die Bäuerinnentreffs finden nicht nur exklusiv im Internetforum statt. Auch reale Besuche gehören dazu. Im Umkreis von rund 300 Kilometern besuchen sich Mitglieder-Frauen mit ihren Familien zum Gedankenaustausch und festlichen Beisammensein.«Unser Frauennetzwerk gibt mir sehr viel. Ich profitiere vom einfachen Rezeptaustausch für Früchte über Hinweise, wie Haushaltmaschinen repariert werden, bis zur Vermittlung von Saison-Mitarbeitern. Und wenn ich hie und da ein kleines persönliches E-Mail-Gespräch über irgendein Thema führe, dann fühle ich mich getragen», schwärmt Elsbeth Aeberhard.

Mehr zum Thema