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Krimi auf dem Lande

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Krimi auf dem Lande

Theatergruppe Überstorf spielt «Mord im Bluemehof»

Auch in diesem Februar heisst es in Überstorf wieder «Vorhang auf». Die Theatergruppe führt das Stück «Mord im Blumehof» auf – eine heitere Kriminalkomödie mit gutem Unterhaltungswert.

Ort der Handlung ist die Rezeption der Pension Bluemehof. Das Telefon klingelt. Die temperamentvolle Hausangestellte Gulia Selva (gespielt von Christiane Thalmann) nimmt ab und verkündet, dass ein Herr Hubacher (Josef Rumo) ein Zimmer für den nächsten Tag reserviert hat. Die gebürtige Italienerin hat aber Mühe mit der Schweizer Mundart. Sie selbst spricht Schweizerdeutsch mit einem italienischen Akzent, was an Birgit Steinegger erinnert und für Komik sorgt.

Jeder redet, keiner versteht etwas

Gast in der Pension ist das Unikum Emma Berger (Conny Riedo), die jedes Jahr eine Kur «Prosecco a discrétion» in der Pension geniesst. Das Hörgerät der älteren Dame funktioniert nicht immer. Eine junge Frau, Sonja Graber (Jeannine Thalmann), taucht in der Pension auf. Sie hat eine Verabredung mit Kurt Hubacher und gesellt sich zu den Damen. Die Inhaberin der Pension, Nelly Büchler (Silvia Goetschmann), serviert allen ein Glas Prosecco. So führen die Frauen ein Gespräch ohne sich wirklich zu verstehen, was für Verwirrungen sorgt und heitere Momente erzeugt.

Der Gemeindepräsident Kurt Hubacher tritt auf und fragt nach Sonja Graber. Die Annäherung der beiden verläuft zaghaft. Mit dem Prosecco schwinden aber die Hemmungen und die beiden ziehen sich in ein Pensionszimmer zurück, um ungestört reden zu können. Was hat es mit diesem geheimen Rendez-vous auf sich? Die übrigen Frauen der Pension stellen Vermutungen auf: Haben die beiden etwa ein Verhältnis? Ist der Herr Hubacher ein Drogendealer oder gar ein Killer? Ein lauter Knall ertönt und der Vorhang fällt.

Die Leiche ist weg

Am nächsten Morgen findet Gulia Selva den Gemeindepräsidenten Kurt Hubacher tot in seinem Zimmer auf. Von der jungen Sonja Graber fehlt jede Spur. Die Damen brauchen erstmals einen Schnaps um die Nerven zu beruhigen und alarmieren die Polizei.

Kommissar Heinz Mummenthaler (Ivo Thalmann) und sein Gehilfe Bruno Schnebeli (Marcel Imhof) übernehmen die Aufklärung des Mordes. Die Leiche ist plötzlich verschwunden; die Polizisten finden nur noch ein blutiges Laken auf. Der Assistent Schnebeli ist tollpatschig und sorgt für Situationskomik. Die Ermittlungen gehen nur schleppend voran, da der Kommissar mit den eigenwilligen Damen des Hauses schlichtweg überfordert ist.

Im dritten Akt treten die Ehefrau Erna (Linda Lehmann) und der Sohn Fritz (Thomas Portmann) des angeblich ermordeten Gemeindepräsidenten auf. Sie tragen zur Lösung des Falls bei. So ist am Ende nichts mehr so wie es zu Beginn noch schien.
Den Darstellern gelingt es mit den Verwirrungen und Missverständnissen die Zuschauer zum Lachen zu bringen. Seit über 20 Jahren bringt die Theatergruppe Überstorf jeweils im Februar eine Inszenierung auf die Bühne. «Die Besetzung der Rollen war dieses Jahr schwierig», erläutert Präsident Ivo Thalmann. «Erst Ende Oktober stand die definitive Besetzung fest. Wegen Spielermangels wird unser Leiter Josef Rumo auch gleich selbst auf der Bühne stehen.» ka

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