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Krippen, Lichter und ganz viel Herzblut

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

«Schau mal, da sind gleich drei kleine Engel!» Eine Frau kauert sich neben einen kleinen Bub und lenkt dessen Blick mit ihrem Finger auf drei Porzellanfiguren, die in einem beleuchteten Weidenkorb auf einem Bett aus Stroh stehen. Der Kleine schaut aufmerksam, fast andächtig in die angezeigte Richtung. Diese oder ähnliche Szenen spielen sich am Krippenweg Alterswil zwischen Anfang Dezember und Mitte Januar wohl häufig ab. Denn in dieser Zeit wird der private Garten der Familie ­Baeriswyl zur Krippenlandschaft und bringt Besucher aus nah und fern und jeden Alters zum Staunen.

Fast 100 Sujets

Eigentlich ist es nur ein kurzer Weg, der vom Parkplatz auf der Anhöhe hinunter zum Wohnhaus führt. Doch wird der kleine Spaziergang zu einer Reise, auf der mal eine herzige, mal eine kitschige, mal eine festliche, mal eine schlichte und manchmal einfach nur eine schöne Stimmung herrscht. Fast 100 Sujets haben Eliane und Michael Baeriswyl dieses Jahr aufgestellt. Sie sind unter anderem hinter Fensterscheiben, in Weidenkörben, auf Gestellen und Baumwurzeln, in ausgehöhlten Holzstämmen oder alten Zubern gruppiert.

Wie viel Arbeit dahintersteckt, lässt sich kaum erahnen, die Vorbereitungen beginnen bereits im Herbst. Klar ist, dass jede einzelne Szene mit viel Liebe zum Detail arrangiert ist – egal ob die Figuren nur wenige Zentimeter gross sind oder fast in Lebensgrösse daherkommen. «Es ist eigentlich ein Lebenswerk», sagt Eliane Baeriswyl. Zeit und Kosten spielen weniger eine Rolle als das Herzblut, das die Familie in das Projekt steckt. Sie freut sich über jede Rückmeldung der Besucher, welche die Familie in ihren ganz privaten Garten einlädt: Das letzte Krippensujet befindet sich bei der Eingangstüre in das Wohnhaus. Doch diese Nähe gehört zum Konzept: Schon seit Jahren ist das ­Gartenfantasium sommers und winters ein beliebtes Ausflugsziel.

Der Krippenweg hat sich in den letzten Jahren immer weiter entwickelt. Heute ist der Ort mehr als nur eine Ansammlung von Krippen aus aller Welt. Es ist eine Art Freilichtmuseum. Denn Hunderte von alten Alltagsgegenständen aus Haushalt, Stall und Werkstatt finden hier eine neue Verwendung, wie zum Beispiel Milchkannen, Öfen, Wagenräder, Heuheinzen, Geschirr oder auch eine Schreibmaschine und ein altes Boot. Ein genaues Hinsehen lohnt sich auf jeden Fall, immer wieder gibt es Neues zu entdecken. Viele Besucher kommen mehrmals: Tagsüber, um alle Details genau sehen zu können, abends, wenn alles beleuchtet ist, oder aber wenn die Krippenlandschaft tief verschneit daliegt – vorausgesetzt, Frau Holle erwacht endlich aus dem Winterschlaf.

Baeriswyls Gartenfantasium, Zum Holz  51, Alterswil. Der Weg ist ab Beniwil ausgeschildert. Durchgehend offen bis zum 19. Januar 2020.

Video

«Es ist eigentlich ein Lebenswerk»

Jedes Jahr schmückt die Familie Baeriswyl in Zum Holz bei Alterswil den Weg zu ihrem Haus passend zur Weihnachtszeit. «Baeriswyls Gartenfantasium» wird dann zum «Krippenweg». Auch in dieser Saison sind viele neue Krippen zu bestaunen.

im

 

www.freiburger-nachrichten.ch/ videos

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