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Krise bei den Anschlussklassen in Freiburg

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Autor: arthur zurkinden

Freiburg«Die Anschlussklassen in Freiburg machen eine schwere Krise durch», hält der VPOD in einer Pressemitteilung vom Freitag fest. «Ja, es gibt grosse Probleme», sagt dessen Regionalsekretär Gaétan Zurkinden gegenüber den FN. Bei den Anschlussklassen handelt es sich um jene Klassen, welche vorübergehend Schüler aufnehmen, die in der «normalen» Schule nicht mehr tragbar sind.

Unerträglich ist nun laut Zurkinden das Arbeitsklima für die siebenköpfige Lehrerschaft geworden, nicht wegen der Schüler, sondern wegen der Unstimmigkeiten mit den Verantwortlichen dieser zwei Klassen in Freiburg. Er spricht dabei von Mobbing, von einer überlasteten Lehrerschaft, von einer miesen Stimmung usw. «Trotz zahlreichen Versuchen, die Probleme zu lösen, sind die Spannungen so gross geworden, dass eine Zusammenarbeit und eine Kommunikation nicht mehr möglich sind», gibt er zu bedenken.

Überrascht vom Vorgehen

Keine Freude an der Pressemitteilung hat Erziehungsdirektorin Isabelle Chassot. Sie versteht etwas ganz anderes unter Sozialpartnerschaft. Sie begreift nicht, dass der VPOD beim Staatsrat anklopft, um Lösungen zu suchen, aber am gleichen Tag das Problem an die Öffentlichkeit trägt und so mehr zur Eskalation statt zur Lösung des Konflikts beiträgt.

Laut Chassot sind die Anschlussklassen eine heikle Angelegenheit. Betreut werden die schwierigen Schüler nicht nur von Lehrpersonen, sondern auch von Sozialpädagogen, Erziehern, Psychologen. So schliesst sie Spannungen in dieser Equipe nicht aus.

Auch Amtsvorsteher Reto Furter vermutet, dass unterschiedliche Auffassungen in Betreuungsfragen zu Spannungen geführt haben. «Wir haben schon seit einiger Zeit Kenntnis von Problemen. Wir haben deshalb die Schule einer externen Evaluation unterziehen lassen», sagt er und verheimlicht nicht, dass deren Ergebnisse Probleme aufgedeckt haben. «Ja, wir haben gesehen, dass nicht alles rund läuft.» Nach seinen Worten wurden aber erste Massnahmen besprochen, um die Probleme zu lösen. «Wir sind jetzt auf gutem Weg», sagt er.

Laut Reto Furter wurden von Anfang an viele Ressourcen in diese Schule gesteckt: Coaching, Supervision, externe Beratung usw. Und Isabelle Chassot hält fest, dass die Anschlussklasse in Bulle prima funktioniert.

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