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Krisenmanagement nach dem Prinzip Hoffnung

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N

ein – wir haben es ganz offensichtlich nicht geschafft. Drei Mal hat der Staatsrat in den letzten zwei Wochen die Massnahmen zur Eindämmung der zweiten Corona-Welle verschärft, jedes Mal verbunden mit dem Appell an die Eigenverantwortung der Freiburgerinnen und Freiburger. Das Resultat ist nicht bloss ernüchternd, es ist beängstigend. Mit einer Positivitätsrate von rund 50 Prozent bei den Coronatests ist der Kanton Freiburg derzeit schweizweit Spitzenreiter. Nun hat der Staatsrat ein weiteres Mal die Schraube angezogen. Ab heute Abend sind Restaurants, Museen, Kinos und weitere Einrichtungen für einen Monat geschlossen. Das ist hart für die betroffenen Betreiber, aber nötig für das Gesamtwohl. Denn angesichts der sich anbahnenden kompletten Überlastung der Spitäler gab es keine Alternative. Mehr denn je diktiert die Lage an der Gesundheitsfront die Tonalität der Massnahmen. Mittendrin sucht der Staatsrat eine Balance zwischen Gesundheitsschutz und wirtschaftlichen Interessen. Bewusst hat er deshalb darauf verzichtet, auch die Läden dichtzumachen und jegliche Versammlungen zu verbieten. Erst in zwei Wochen werden wir wissen, ob das richtig war. Die Arbeit des Staatsrats wird unterdessen immer mehr zum Krisenmanagement nach dem Prinzip Hoffnung.

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