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Kritik am Beurteilungsschema für Kabel- und Freileitungsvarianten

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Autor: Hannes Währer

Der politische Druck, beispielsweise durch die Motion Fournier, hat den Bund dazu bewogen, ein Beurteilungsschema für einen Variantenvergleich zwischen Freileitungen und erdverlegten Kabelleitungen zu erarbeiten. Die Frist der Anhörung ist am Dienstag abgelaufen. In den Stellungnahmen der Freileitungsgegner wird der Entwurf übereinstimmend als einseitig charakterisiert. Neu ist jedoch die Deutlichkeit, mit der sich der Freiburger Staatsrat der Kritik anschliesst.

Kritik aus dem Seebezirk

Die Vereinigung «Hochspannungsleitung unter den Boden» und eine Plattform von Komitees aus dem Seebezirk kritisieren in Übereinstimmung mit dem Staatsrat den Anwendungsbereich des Beurteilungsschemas.

Alle Leitungen prüfen

Dieses sieht vor, einen Vergleich zwischen Kabel- und Freileitungen nur dann vorzunehmen, wenn eine Leitung das Bewilligungsverfahren im Rahmen des Sachplans Übertragungsleitungen durchläuft. Dies ist bei der Leitung Yverdon-Galmiz bereits abgeschlossen. Die Leitung befindet sich zurzeit im Plangenehmigungsverfahren und wird deshalb nicht mit dem neuen Beurteilungsschema analysiert werden.

Deshalb verlangen Opponenten und Staatsrat, «dass die Kriterien nicht nur für Leitungen, die dem SÜL-Verfahren unterliegen, sondern auch bei allen übrigen Hochspannungsprojekten angewandt werden», wie der Staatsrat im Schreiben an den Bundesrat, das den FN vorliegt, schreibt. Explizit werden die umstrittene Leitung Villarepos-Galmiz aber auch die 132-kV-Leitungen der SBB genannt.

Einseitige Begleitgruppe

Weiter kritisieren die Opponenten die Zusammensetzung der sogenannten «Begleitgruppe», die wesentlichen Einfluss hat bei der Frage, ob ein Projektant eine Kabelvariante als Alternative zur Freileitung präsentieren muss. In der Gruppe müssten auch Umweltorganisationen sowie Vertreter von Gemeinden und Kantonen Einsitz haben, so die Forderung.

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