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Kritik am Generalratsentscheid zum Restaurant im Murtner Hallenbad

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An seiner Sitzung vom 5. Oktober hatte der Generalrat von Murten den Antrag des Gemeinderates für Food- und Getränke-Automaten im Hallenbad Murten abgelehnt und sich für die Sanierung des Restaurants entschieden. «Dieser Entscheid ist weder liberal noch verantwortungsvoll», schreiben die Fraktionen der CVP und der GLP nun in einer gemeinsamen Medienmitteilung. Der Generalrat wolle den bis anhin unrentablen Betrieb in derselben Art weiterführen lassen. Da der Generalrat dem Betreiber neben dem Kredit für die Sanierung der Küche und der zinsfreien Pacht auch einen jährlichen Betriebsbeitrag von 30 000 Franken gewähre, werde der Markt in der Gastrobranche verfälscht. Und es sei nicht weiter abgeklärt worden, ob das Angebot wirklich der Nachfrage entspreche, kritisieren GLP und CVP. Sie hätten sich gewünscht, dass zuerst klar definiert wird, wie das Angebot aussehen soll. An der Sitzung vom Oktober hatten jedoch 33 Generalräte Ja zu dem Geschäft gesagt; sieben sagten Nein und sechs enthielten sich. Die Ja-Stimmen kamen vonseiten der SVP, FDP und SP.

Verwaltungsrat in der Pflicht

SVP-Fraktionspräsidentin Susanne Moser nimmt Stellung zu dem Vorwurf: «Wir haben in unserer Fraktion lange darüber diskutiert, ob wir den Betrieb des Restaurants subventionieren wollen, und sind zum Schluss gekommen, dass es ein Kleinod und eine touristisch wichtige Attraktion ist.» Der Generalratsentscheid sei demokratisch gefällt worden, und die SVP-Fraktion sei deshalb erstaunt über die Medienmitteilung von CVP und GLP.

Die FDP-Fraktion habe sich auch überlegt, das Geschäft zurückzuweisen, sagt Thomas Bula, Präsident der FDP Murten. Doch damit wäre keine Lösung gefunden worden. Die FDP habe dem Verwaltungsrat des Hallenbads deshalb an der Sitzung auf den Weg gegeben, klarer zu umschreiben, wie er sich die Weiterentwicklung des Gastronomie-Angebots vorstelle. «Der Verwaltungsrat soll in nächster Zeit eine Vision vorlegen.»

In der Stellungnahme der SP-Fraktion von Jeorge Riesen und Julia Senti ist zu lesen, dass die SP mit ihrem Entscheid bewusst das Bedürfnis einer breiten Bevölkerung unterstütze. Zudem habe die SP klar gemacht, «dass der Entscheid als Aufforderung an den Verwaltungsrat gedacht ist, seine Chance zu nutzen und das Konzept des Restaurants weiterzuentwickeln».

emu

 

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