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Kritik hält an: Aargauer Bewährungshilfe ist offen für Reformen im Strafvollzug

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Die Aargauer Bewährungshilfe hat sich nach der Kritik an der Betreuung des geständigen Täters im Tötungsdelikt Lucie offen für Reformen gezeigt. Der Strafvollzug müsse «kritisch neu beurteilt» werden, sagte Bewährungshilfe-Leiter Otto Moser.

Die Justiz gleiche derzeit einer Baustelle, weil das neue Strafgesetzbuch grosse Veränderungen gebracht habe, erklärte Moser am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Daher solle die Struktur der Bewährungshilfe im Aargau überdacht werden.

Als einziger Kanton in der Deutschschweiz hat der Aargau die Bewährungshilfe einem gleichnamigen Verein in Auftrag gegeben. Zwischen dem Kanton und dem Verein besteht eine entsprechende Leistungsvereinbarung.

Der Kanton bezahlt gemäss Moser mehr als 600 000 Franken pro Jahr. Sonderleistungen müsse die Bewährungshilfe dem Kanton jeweils in Rechnung stellen.

Vorwurf: Unprofessionelles Verhalten

Die Familie des Opfers warf den Beteiligten am Wochenende in einer Erklärung «unprofessionelles Verhalten» vor. Es sei «unverständlich», dass der auf Bewährung Freigelassene von der Entzugsklinik in Neuenhof AG nicht angehört worden sei.

Zu spät erschienen – Termin verschoben

Am 3. März – einen Tag vor der Tötung des Au-Pair-Mädchens – war der Schweizer verspätet zum Vorstellungsgespräch erschienen. Als neuer Termin wurde der 10. März vereinbart. Die Vollzugsbehörde hatte für den Drogensüchtigen eine stationäre Entzugsbehandlung gefordert.

Im Aargauer Grossen Rat wird das Tötungsdelikt heute Dienstag voraussichtlich ein Thema sein. sda

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