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Kritik von links und rechts am Sparpaket

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Autor: Fahrettin Calislar

Freiburg Vertreter der Gewerkschaft VPOD Freiburg haben sich am Montagabend mit Gesundheitsdirektorin Anne-Claude Demierre getroffen. Dabei kamen die möglichen Folgen der kurz zuvor angekündigten Sparmassnahmen beim Spitalnetz zur Sprache, namentlich die drohende Schliessung des Standortes Châtel-St-Denis. Wie der VPOD mitteilte, wird er das Personal der betroffenen Spitäler in den nächsten Tagen über die Lage informieren. Die Verunsicherung sei gross.

Bei einem Entscheid für oder gegen eine Schliessung sei auf das Personal Rücksicht zu nehmen. Die Gewerkschaft zweifelt die finanziellen Vorhersagen an, auf welchen die Sparmassnahmen basieren. So fliesse die Zunahme der Erträge im ambulanten Bereich nicht in die Prognosen ein. Diese zusätzlichen Einnahmen könnten laut VPOD die Finanzierungslücke von 15 Millionen Franken des Spitalnetzes bis zur Hälfte decken. Ausserdem verlangt die Gewerkschaft, dass die Erhöhung des Nachtzuschlags bis zu den Sommerferien beschlossen werden müsse. Andernfalls erwäge sie Kampfmassnahmen.

FDP zeigt sich befremdet

Die kantonale FDP zeigt sich in einer Mitteilung zum gleichen Thema erstaunt und fragt: «Wer fliegt eigentlich dieses Flugzeug?» Die FDP kritisiert vor allem die «chaotische Kommunikation» im Zusammenhang mit den Reformen. Ohne gute Kommunikation sei eine Reform zum Scheitern verurteilt. Auch deshalb, weil die Standortfrage – ein zentraler Punkt des Sparpakets – einen emotionalen Faktor aufweise.

Die Kritik geht in erster Linie an die Adresse der SP-Gesundheitsdirektorin Demierre, deren Rolle innerhalb des Verwaltungsrats die FDP hinterfragt und deren Kommunikation die Partei als unseriös bezeichnet. Verwundert zeigt sich die FDP im Übrigen auch darüber, dass die Verantwortlichen vorgängig zur Grossratsdebatte zu dieser Frage von nächster Woche eine Pressekonferenz abgehalten haben. Die FDP weist darauf hin, dass die Tragweite der Reformen so gross sei, dass die Bevölkerung und ihre Vertreter in die Debatte einbezogen werden müssten.

Dem Spital-Standort in Châtel-St-Denis droht laut den Sparplänen des HFR das Aus.Bild Vincent Murith

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