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Kritische und skeptische Stimmen

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Kritische und skeptische Stimmen

Informationsveranstaltung zum Verkauf von Schloss Münchenwiler

Am letzten Freitag fand im Schloss Münchenwiler eine öffentliche Information zum bevorstehenden Verkauf des Schlosses Münchenwiler statt. Die Gemeindemitglieder zeigten sich eher kritisch und skeptisch.

Der Regierungsrat Bern beauftragte das Amt für Grundstücke und Gebäude (AGG), das Schloss Münchenwiler im Zuge von Sparmassnahmen zu verkaufen (siehe FN vom 6. Dezember). Der Gemeinderat hatte Anfang 2006 um Aufschub gebeten, doch die Regierung hielt an ihrem Vorhaben fest. Die Gemeinde solle jedoch einbezogen werden, so der Regierungsrat.«Das Schloss ist nicht einfach ein Haus, sondern ein Wahrzeichen. Es hat symbolischen Charakter», sagte der Gemeindepräsident Jakob Schluep. Die Möglichkeit bestehe, dass sich ein guter Käufer finden werde, denn das Verkaufsverfahren werde sehr strukturiert und streng geführt werden, erklärte Doris Haldner vom AGG den Anwesenden. Trotzdem befürchtet die Gemeinde einen baldigen Weiterverkauf, bei dem sich die Auflagen umgehen liessen, die der Kanton dem Erstkäufer auferlegt.

Erhalt der Gesamtanlage gewährleisten

Die Rahmenbedingungen für den Verkauf des Schlosses sind klar definiert. Für die Einwohnergemeinde Münchenwiler soll der Erhalt der Gesamtanlage Münchenwiler gewährleistet werden. Mit einem sehr sorgfältigen Auswahlverfahren durch den Kanton soll dies erreicht werden. Die Kriterien sind Nachhaltigkeit der Gesellschaft, der Umwelt und der Wirtschaftlichkeit. Nicht unbedingt der Meistbietende wird das Schloss kaufen können, sondern derjenige, der diese Kriterien vollständig und vor allem nachhaltig erfüllt.Die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Münchenwiler-Clavaleyres wird weiterhin eine langfristige Sicherstellung der kirchlichen Nutzung des Chorgevierts der Schlosskirche erhalten. Mit einem Dienstbarkeitsvertrag, der im Grundbuch verankert sein wird, soll dies gefestigt werden.Die Parkhotel Schloss Münchenwiler AG soll in diesem Sinne weitergeführt werden, was mittels einer Übertragung des bestehenden Vertrages auf den Käufer festgesetzt werden soll.Was die Denkmalpflege des Kantons Bern angeht, soll der Erhalt des Schlosses und der Parkanlage als geschütztes Kulturgut gewährleistet werden. Zu diesem Zweck soll eine Anmerkung im Grundbuch dienen. Diese Rahmenbedingung hat zur Folge, dass der Käufer sich auf Veränderungsbeschränkungen und Unterhaltsverpflichtungen einlässt.Der Verkauf soll im idealen Fall innerhalb eines Jahres abgewickelt werden. Anfang Jahr soll das Objekt Schloss Münchenwiler ausgeschrieben werden. Im zweiten Quartal werden die Besichtigungen folgen. Darauf werden die Offerten beim Regierungsrat abgegeben und Ende Jahr wird dieser entscheiden. «Bis anhin ist die AGG jedoch noch mit niemandem in Kontakt», erläutert Doris Haldner den Stand der Dinge.Anschliessend an die Information standen Doris Haldner und Roland Westermeier vom AGG den Anwesenden für allfällige Fragen zur Verfügung. Diese hielten sich jedoch in Grenzen. «Wie könnte ein ungefährer Kaufpreis aussehen?», fragte ein Anwesender. Das werden die Offerten zeigen, mehr könne sie zu diesem Zeitpunkt auch nicht sagen, so Haldner. Der Unterhalt eines solchen Schlosses beläuft sich pro Jahr auf etwa eine halbe Million Franken. Klar wurde auch, dass nur das Schloss und die Parkanlage verkauft werden soll. Das Pachtland bleibt in Kantonsbesitz.nb

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