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Kugelschreiber sind seine Leidenschaft

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Pascale Hofmeier

Müsste Joaquin Clara Roviralta alle seine Kugelschreiber von Hand leerschreiben, bräuchte er dazu ein bis zwei weitere Leben und sehr, sehr viel Papier. Mehr als 840 Stück besitzt er. Vielleicht denken einige, er sei ein Messie, könne sich nicht von alten oder überflüssigen Dingen trennen. Andere fragen sich vielleicht, wozu er so viele Kugelschreiber kauft. Hat jemand etwas von Kaufen gesagt? Das geht auch anders: Joaquin Clara schreibt Bettelbriefe und lässt sie sich schicken. Nicht irgendwelche Standardkugelschreiber, sondern Werbekugelschreiber. Und zwar solche von Zeitungen und Zeitschriften. Die Werbegeschenke sind fein säuberlich sortiert und in einer Vitrine in seinem Büro in Palma de Mallorca ausgestellt.

Teil seiner Arbeit beim Pressevertrieb ist die Sammelei aber nicht. «Es begann damit, dass einige Kunden Kugelschreiber ihrer Firmen bei uns liessen», schreibt Joaquin Clara per Mail. Er habe sich gedacht, dass es grossartig wäre, diese zu sammeln. So sei dies zu einem «netten Hobby» geworden. Über 22 Jahre hinweg hat er Hunderte von Zeitungen und Zeitschriften angeschrieben. E-Mail habe das Sammeln enorm erleichtert, schreibt er. Einige Unternehmen haben auch von sich aus Schreiber geschickt, als sie von seinem Hobby hörten. In der Sammlung von Joaquin Clara ist denn auch die Pressewelt aus 30 Ländern vertreten, von Norwegen bis Brasilien und von den USA bis Russland.

Seit Kurzem besitzt er auch einen Kugelschreiber mit dem Aufdruck «Freiburger Nachrichten». In der Vitrine ist er neben «La Liberté», der «Aargauer Zeitung» und dem «Migros Magazin» eingereiht. Das ist natürlich nicht weit von der «New York Times», dem schwedischen «Afton Bladet» und dem mexikanischen «Zeta». In der sich stetig wandelnden Medienwelt ist die Sammlung des 46-jährigen Mallorquiners auch ein Schaufenster in vergangene Zeitungszeiten. Bei ihm gibt es das «Journal de Genève» noch (seit 1998 eingestellt).

www.boligrafosdeprensa.com

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