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«Kultur braucht wieder Perspektive»

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«Wenn wir nichts unternehmen, droht die Verarmung des kulturellen Lebens von Freiburg», sagte Gemeinderat Laurent Dietrich (CVP) an der gestrigen Medienkonferenz zum zweiten Teil der Sofortmassnahmen für die Kulturschaffenden der Stadt Freiburg.

Die professionellen Künstlerinnen und Künstler wurden von der Corona-Krise besonders hart getroffen. Laut einer Schweizer Studie will ein Drittel der Schweizer Bevölkerung Kulturbesuche erst wieder aufnehmen, wenn die Corona-Krise vorbei ist. Das widerspiegle sich auch in den vorsichtigen Saisonvorbereitungen der Kulturschaffenden, so Dietrich. «Wir wollen der kulturellen Welt wieder eine Perspektive geben.»

14 Projekte für Schubertiade

Anfang Juni beschloss die Stadt Freiburg deshalb ein Kulturpaket, um den Künstlern zu helfen. 250 000 Franken wurden für fünf Massnahmen zur Verfügung gestellt, die die Künstler individuell unterstützen. Die ersten Massnahmen sind bereits angelaufen. Mitte Juli gaben die Verantwortlichen die ersten Resultate bekannt (die FN berichteten). Gestern folgte der zweite Teil.

Bis Mitte August lief die Bewerbungsfrist für die Teilnahme an der Schubertiade 2021. 28 Vorschläge wurden eingereicht, 14 davon haben die Jury überzeugt. Die Idee ist, klassische Musik auf neue Weise zu präsentieren. Über 60 Künstlerinnen und Künstler, davon 23 aus der Stadt Freiburg, nehmen an dem Projekt teil, in das rund 100 000 Franken fliessen. Das Ergebnis wird am 4. und 5. September 2021 zu sehen sein.

Zwei weitere Kunstprojekte, die aus den Massnahmen hervorgegangen sind, gibt es bereits diesen Monat zu entdecken. Eines ist das Projekt «Coronarte»: Mit 66 Werken, die in der ganzen Stadt verteilt sind, will es ein gemeinsames visuelles Zeugnis der Corona-Zeit schaffen. 39 Künstler wurden dafür mit je 1500 Franken unterstützt. Das Projekt läuft noch bis zum 15. November.

Von diesem Samstag bis zum 7. Februar 2021 ist der Rundgang «Die (Un)bekannten» zu besuchen. Dabei handelt es sich um einen Rückblick auf die Geschichte von sechs Freiburger Frauen. Der Höhepunkt der Ausstellung ist im Jahr 2021, wenn die Schweiz das 50-Jahr-Jubiläum des Frauenstimmrechts feiert. Beide Projekte seien «Covid-freundlich», sagten die Verantwortlichen.

Für ihre künstlerische Recherche erhalten insgesamt 32 Kulturschaffende jeweils 1500 Franken aus der Stadtkasse; elf Künstler sind seit Juli neu dazugekommen.

Zahlen und Fakten

250 000 Franken für 135 Künstler

Die Stadt Freiburg unterstützt Künstlerinnen und Künstler mit einem Budget von 250 000 Franken. Von den fünf Massnahmen profitieren insgesamt 135 Künstlerinnen und Künstler; davon sind 92 in Freiburg wohnhaft. In einer ersten Tranche wurden 110 000 Franken an 65 Kulturschaffende vergeben. Die restlichen 140 000 Franken gehen jetzt an 70 weitere Künstler.

km

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