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Kultur und Sport erhalten in Courtepin bald ein neues Zuhause

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Autor: URS HAENNI

Courtepin Die Gemeindeversammlung hat den Weg geebnet zum Bau einer neuen Sport- und Kulturhalle. Es handelt sich dabei um ein Projekt, das schon vor der Fusion mit Courtaman ein Thema gewesen war und zurückgestellt wurde, nun auf den Beginn des Schuljahres 2010 eingeweiht werden soll.

In der Achse zwischen Bahnhof und Schulhaus gelegen, soll die neue Halle, wie es der Name besagt, dem Sport und der Kultur zu gleichen Teilen dienen. Tatsächlich sieht das ausgearbeitete Projekt, das an der Gemeindeversammlung vom Montag in Form einer Maquette präsent war, eine Doppelturnhalle neben einem Veranstaltungsraum in derselben Gebäudehülle vor. Weiter werden knapp 60 Parkplätze erstellt.

Gemäss den Erläuterungen des Gemeinderates lässt sich der Kulturraum ungefähr mit «La Tuffière» in Corpataux vergleichen. Auf eine 100 Quadratmeter grosse Bühne kann man von 300 Sitzplätzen oder 550 Stehplätzen aus blicken. Für den Teil Sporthalle gibt es zudem eine Tribüne mit rund 280 Plätzen.

Bedürfnis ist unbestritten

Dass die Sport- und Kulturhalle einem Bedürfnis entspricht, steht für den Gemeinderat ausser Zweifel. Man hat Erhebungen bei den rund 30 Vereinen der 3000-Personen-Gemeinde gemacht und eine grosse Nachfrage festgestellt. Heute müssen zahlreiche Vereine für ihre Aktivitäten Raum ausserhalb Courtepins suchen.

Auch die Sporthalle dürfte bestens belegt sein. Der Gemeinderat sprach vor den Stimmbürgern von einer 100-prozentigen Auslastung.

Die Kosten der Kultur- und Sporthalle werden in Courtepin auf 8,5 Millionen Franken geschätzt. Daran wird sich die Freiburger Erziehungsdirektion mit 537 000 Franken und Wallenried mit einer Million Franken beteiligen. Wallenried hat dem Beitrag am 16. Mai bereits zugestimmt. Es bleiben so für die Gemeinde Courtepin Nettoinvestitionen von 6,9 Millionen Franken.

Spürbare Steuererhöhung

Voraussetzung für die recht klare Zustimmung von Courtepins Stimmbürgern war, dass diese erst einer markanten Steuererhöhung zustimmten. Mit 116 zu 61 Stimmen akzeptierte die Versammlung, dass im nächsten Jahr der Gemeinde-Steuerfuss von 71,3 auf 85 Prozent ansteigt. In dieser Steuererhöhung einberechnet ist nicht nur die Sport- und Kulturhalle, sondern auch eine Vergrösserung der Schule. Dieser Bau wird derzeit auf 3,7 Millionen Franken geschätzt, wovon 700 000 Franken an Subventionen wieder zurückfliessen. Für den Schulhausbau läuft derzeit ein Architekturwettbewerb. Zusammengerechnet werden mit der Steuererhöhung also Nettoinvestitionen von 10 Millionen Franken Rechnung getragen.

Bei der doch ziemlich langen Diskussion vor der geheim durchgeführten Abstimmung stellten die Bürger weder die Sport- und Kulturhalle noch die Schulerweiterung in Frage. Vielmehr machten die finanziellen Folgen gewisse Sorgen. So wurde etwa ins Feld geführt, dass die Pro-Kopf-Verschuldung von jetzt 2800 Franken auf 6200 Franken ansteigen wird. Ob da gewisse Einwohner ihre Steuern nicht mehr bezahlen könnten, oder ob Courtepin steuerlich dann nicht zu unattraktiv für Zuzüger wäre, wurde etwa gefragt.

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