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Kulturwandern am Simplonpass

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Autor: walter buchs

Viele hegen im Geheimen den Wunsch, in die Fussstapfen grosser Persönlichkeiten zu treten. Auf dem Stockalperweg über den Simplon ist dies im wahrsten Sinne des Wortes möglich. Wo im 17. Jahrhunderte der Walliser Handelsherr und Politiker Kaspar von Stockalper, dessen 400. Geburtstag soeben gefeiert wurde, den Weg nach Italien ebnete und später Napoleon Bonaparte eine Strasse errichten liess, folgen heute Wanderer der Spur der zweifelsfrei bewegten Geschichte.

Bis durch die zerklüfteten Täler und Schluchten ein sicherer Wanderweg erstellt war, brauchte es seine Zeit. Der nach Stockalper benannte Saumweg war nämlich nach dem Strassen- und Tunnelbau dem Zerfall geweiht. Der 1991 ins Leben gerufenen Stiftung «Ecomuseum Simplon» ist es zu verdanken, dass grosse Teile des Saumweges gerettet und als Wanderweg in Stand gesetzt wurden, nachdem die ViaStockalper als Weg von nationaler Bedeutung eingestuft wurde, heute Teil der «Kulturwege Schweiz» (ViaStoria).

Verbindendes Glied zwischen geschichtsträchtigen Zeugen, Kultur und Natur ist somit der Stockalperweg von Brig nach Gondo, der landschaftliche Abwechslung sondergleichen bietet. Startpunkt ist das majestätisch gelegene Stockalperschloss in Brig, wo der Besucher seinen Rucksack mit viel Hintergrundwissen über die bevorstehende Wanderung packen kann.

Vorbei an Ackerfluren mit üppiger Flora, steilen Schluchten, sich ständig verändernden Auenlandschaften und wilde Bäche überquerend führt der Aufstieg zur sanften Moorlandschaft am Simplon-Pass. Die allseits offene Landschaft gibt den Blick frei auf schneebedeckte Berge; beste Gelegenheit für eine Rast.

Wieder bergab geht es durch Alpweiden und Lärchenwälder zu den italienisch inspirierten Steinhäusern von Simplon-Dorf. Ein Besuch im restaurierten «Alten Gasthof», dem Sitz der Stiftung «Ecomuseum Simplon», ist Pflicht. Die unterwegs gesammelten Eindrücke an Kultur- und Naturobjekten erhalten in diesem historischen Bau mit Museum einen inneren Zusammenhang.

Gondo entgegen

Dem lehrreichen Zwischenhalt folgt ein nicht minder eindrucksvoller Wanderabschnitt durch die wilde Gondoschlucht. Im engen Grenzdorf Gondo erreicht der Wanderer sein Ziel. Hier befindet sich einer weiterer Zeitzeuge aus der Stockalper-Epoche: der Stockalperturm, der nach der Beschädigung durch eine Unwetter-Lawine im Herbst 2000 in ein Hotel umgebaut wurde. Hier wurde kürzlich ein Goldmuseum eröffnet in Erinnerung an die Goldgräberzeit vor gut 100 Jahren.

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