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Kundenkontakt und Imagepflege

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Kundenkontakt und Imagepflege

Welche Gründe bewegen ein Geschäft, (nicht) an der Freiburger Messe zu sein?

In kurzer Zeit mit vielen tatsächlichen und potentiellen Kunden in direkten Kontakt zu kommen und sie über Neuigkeiten zu informieren, ist für viele Aussteller an der Freiburger Messe der Hauptgrund mitzumachen. Andere finden, dass der Verkauf nicht wirklich gefördert werden kann und bleiben der Ausstellung fern.

Von WALTER BUCHS

«Es sollten mehr grössere, im Kanton ansässige Firmen an der Freiburger Messe teilnehmen und es sollten unbedingt auch mehr Geschäfte aus dem Sensebezirk mitmachen,» meint der Rechthaltner Josef Huber, der in Givisiez zusammen mit einem Partner ein Weingeschäft führt und jedes Jahr an der Freiburger Messe anzutreffen ist. Es sei nicht normal, dass nur die Kleinen das Comptoir konsequent unterstützen. Schliesslich müsse man sich doch bewusst sein, dass die Freiburger Messe eine kantonale Wirtschaftsausstellung ist und dass es der Freiburger Bevölkerung gut geht, wenn es auch der Wirtschaft gut geht.

«Leute erwarten unsere Präsenz»

Natürlich kommt Josef Huber an die Herbstmesse, weil es sich für sein Geschäft auch lohnt. «Nirgends kann ich in nur zehn Tagen mit so vielen Leuten in Kontakt treten,» stellt er im Gespräch mit den FN fest. Auch für Marie-Luise Stulz ist die Präsenz an der Messe, das Dasein für die Kunden ganz wichtig. Sie betreibt seit vielen Jahren im Perollesquartier in der Stadt ein Elna-Nähmaschinengeschäft und gehört zu den treusten Ausstellern an der Freiburger Messe. Sie nutzt die Gelegenheit, um neue Produkte und neue Möglichkeiten vorzustellen. Ein Verkauf komme dann oft erst später im Geschäft zustande. «Die Leute schätzen es sehr, wenn ich ihnen Informationen abgebe und ihnen Ratschläge erteile,» stellt sie fest. Gerade für Spezialgeschäfte werden Beratung und Service immer wichtiger, betont sie.

Seit Jahren nutzt auch das Multimedia-Geschäft SenSat, Düdingen und Plaffeien, die Freiburger Messe als Plattform, um mit den Kunden ins Gespräch zu kommen und ihnen die neusten Trends in einer sich schnell entwickelnden Technologie-Branche vorzustellen und in ihnen die Faszination für Attraktives und Schönes zu wecken. «Wir gehen zu den Leuten, um sie zu infizieren in der Hoffnung, dass der Virus eines Tages ausbricht.» Dies ist die Devise von Franz Perroulaz.

Der SenSat-Chef ist überzegut, dass die Präsenz an einer Verkaufsausstellung sich auszahlt. Es gehe keineswegs darum, jeden Abend die Bestellzettel zu zählen. Man müsse das in einem grösseren Zeitraum sehen. Perroulaz unterstreicht zudem, dass sich die Freiburger Messe zum Positiven gewendet hat. Mit dem neuen Präsidenten sei auch neuer Wind hineingekommen.

Andere Branchen – Anderes Umfeld

Kein Thema ist hingegen die Präsenz am Comptoir für Hubert Waeber, Geschäftsführer der Auto Schweingruber AG, Tafers und Villars-sur-Glâne. Eine Messe, wo ständig Leute am Stand vorbeigehen, sei nicht das optimale Umfeld für einen Autoverkauf. Der Kundenkontakt werde mit anderen Mitteln und Wegen gepflegt. Zudem hätten Garagen heute anderweitig grosse Investitionen zu tätigen z. B. in die Show-Räume.

Der Garagist schliesst aber eine Messepräsenz nicht generell aus. Wenn eine Garage eine neue Marke ins Sortiment aufnimmt oder ein ganz neuartiges Fahrzeug zu präsentieren hat, dann sieht er eine Teilnahme in einer Ausstellung wie der Freiburger Messe durchaus als sinnvoll und nützlich. Das könne auch dann der Fall sein, wenn ein Betrieb sich eine neue Struktur und/oder einen neuen Auftritt gibt.

Individuelle Betreuung

«Ausstellungen wie die Freiburger Messe bieten für Optiker wenig Möglichkeiten, denn sie sind zu stark auf Kommerz ausgerichtet.» Dies stellt Arthur Dietrich, Inhaber eines Optikergeschäfts in Düdingen, fest. Er hat bis jetzt ein Mal an der Freiburger Messe teilgenommen, nämlich im Jahr 2000, als der Sensebezirk Ehrengast war. Der Kunde brauche in dieser Branche ein auf ihn individuell zugeschnittenes Produkt. Durch die sehr persönliche Betreuung, die in der Regel auch über längere Zeit Bestand hat, ergebe sich die Kundentreue. Es passe zudem auch nicht in seine Berufsethik, zur Verkaufsförderung zeitlich befristete Aktionen laufen zu lassen.

Rauber Sport + Mode AG in Tafers nimmt seit zwei Jahren nicht mehr an der Freiburger Messe teil, nachdem das Geschäft vorher einige Mal dabei war. «Seit das Comptoir alle Jahre stattfindet, hat das Interesse abgenommen und es wird weniger gekauft,» begründet Harald Brülhart das Wegbleiben. Nur wegen der Kundenpflege Präsenz zu markieren sei zu teuer. Die Ziele würden jetzt mit anderen Massnahmen wie etwa Hausmessen zu erreichen versucht.
Programm
heute Freitag

Heute wird an der Freiburger Messe das 75-Jahr-Jubiläum des Gärtnermeisterverbandes des Kantons Freiburg gefeiert. Der in Murten gegründete Verband hatte damals das Ziel, die Rahmenbedingungen der Branche zu verbessern. Zudem ist heute der Tag des Glanebezirks. Ab 11.00 Uhr finden wie bisher Vorführungen mit Armeepferden sowie Workshops mit Hunden und Pferden auf dem Aussengelände statt. Um 18.00 Uhr spielt die Guggenmusik «Les trois canards». FN

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