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Kündigungen erfolgen vor Heiligabend

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Autor: Pascale Hofmeier

Schmitten Auf 42 Mitarbeitende der Buchbinderei Schumacher AG wartet noch vor Jahresende die Kündigung. Wie die Firma gestern mitteilte, werden diese seit gestern ausgesprochen. Insgesamt werden 54 Stellen abgebaut. Dies sind sechs weniger, als anfänglich angekündigt. Die Stellenreduktion wird auch über vier Frühpensionierungen und natürliche Abgänge erfolgen, die nicht mehr ersetzt werden (FN vom 6. und 7. Dezember). Durch die Kündigungen würden in Schmitten 150 Arbeitsplätze gesichert, steht in der Mitteilung.

«Ob es einen Sozialplan geben wird, kann ich noch nicht konkret sagen», erklärt Verwaltungsratspräsident Raoul Philipona auf Anfrage. Sicher sei, dass der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) eingehalten werde. «Dieser beeinhaltet schon wesentliche Teile eines Sozialplans.» Die Verhandlungen darüber beginnen gemäss Philipona in der zweiten Januarwoche. «Am Schluss geht es um Einzelfälle, für die man eine Lösung finden muss», sagte der Verwaltungsratspräsident.

Unterschiedliche Ansichten

Bis zum Ende der Konsultationsfrist am 20. Dezember seien keine Vorschläge unterbreitet worden, wie die Kündigungen vermieden oder in ihrer Zahl reduziert werden könnten, heisst es in der Mitteilung weiter. «In der schriftlichen Antwort der Arbeitnehmervertreter war kein Vorschlag», sagte Raoul Philipona.

«Wir hatten nicht die Möglichkeit, weil die nötigen Zahlen fehlten», sagte Kathrin Ackermann von der Syna. Die Gewerkschaften Syna und Comedia hatten eine Verlängerung der Konsultationsfrist gefordert. Dies aber lehnten die Personalkommission und die Schumacher AG ab. Mit dieser Kritik konfrontiert, sagte Raoul Philipona: «Das ist die Ansicht einer Partei. Wir sehen das anders.»

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