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Kunststücke, Zaubertricks und Clowns – wenn die Schule zum Zirkus wird

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Autor: Imelda Ruffieux

Es herrschte am Mittwochvormittag ein ziemliches Chaos vor dem Primarschulhaus Tafers. An der Eingangstüre gab es ein Riesengedränge von Erwachsenen, die in der Schlange standen und die Hälse reckten. Was war da los? Die Mamis und Papis, Onkel und Tanten waren alle gekommen, um sich Tickets für eine der vier Vorstellungen zu sichern, welche am Freitag und Samstag angekündigt waren. Im Nu waren die Vorstellungen ausverkauft.

Grosse Erwartungen also an die kleinen Zirkuskünstler. Deshalb hiess es üben, üben, üben. In den Klassenzimmern, in der Turnhalle und im Zirkuszelt und überall dort, wo sonst noch ein Plätzchen zu finden war, waren 32 Gruppen mit jeweils rund einem Dutzend Kindern eifrig beim Training. Die Teams waren bunt gemischt mit Alterswiler und Taferser Kindern vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse.

Wilde Tiere und rockige Töne

Einige übten sich in Akrobatik, andere jonglierten, und wieder andere machten es sich als Mini-Fakire auf dem Nagelbrett bequem. In einem anderen Zimmer gingen Kinder in ihrer Rolle als wilde Tiger oder dressierte Pferde auf. Menschliche Pyramiden wurden aufgebaut und Tänze einstudiert. Beim Blick in das Übungszimmer der Gruppe Musik ertönten rockige Klänge von den Whites Stripes. «Musik macht Spass», fasst Ivan zusammen und schlägt dann mit seinen Kollegen im Takt auf die Becken.

Im nächsten Klassenzimmer werden eifrig Zauberhüte und -stäbe gebastelt und bereits nach zwei Tagen Training verblüffen die Kinder mit Karten-, Flaschen- und Seiltricks.

Hinter den Kulissen

Doch nicht alle Gruppen arbeiten darauf hin, Ende Woche auf der Bühne zu stehen. «Ich bleibe lieber im Hintergrund», erklärt zum Beispiel Nicolas. Er hat sich für die Gruppe Presse entschieden, wo er und seine Kollegen Geschichten schreiben, Interviews mit ihren Schulkollegen führen, den Witz des Tages wählen und das Ganze an der Wandzeitung in der Eingangshalle publizieren. Andere Kinder sind für Fotos besorgt, basteln eine Website, produzieren Popcorn und Backwaren, entwerfen Eintrittskarten oder sind für die Dekoration zuständig.

Drei Wünsche

«Die Kinder konnten drei Wünsche anbringen, welche Ateliers sie besuchen wollen», erklärt Tina Gugler Thalmann, stellvertretende Schulleiterin von Alterswil. Es sei eine organisatorische Herausforderung gewesen, die Gruppen einzuteilen und dabei diese Wünsche zu berücksichtigen. Die Profis des Circus Balloni gaben Tipps und stellten Material zur Verfügung. In den Ateliers werden die über 400 Kinder von etwa 50 Lehrpersonen betreut. Für sie war es mitunter nicht leicht, die unterschiedlichen Niveaus und Altersstufen in der Gruppe unter einen Hut zu bringen.

Das Zirkusprojekt ist von der Raiffeisenbank Freiburg-Ost im Rahmen ihres 100-jährigen Bestehens möglich gemacht geworden. Bereits letzte Woche konnten die Kinder der Primarschulen St. Antoni und Heitenried gemeinsam Zirkusluft schnuppern.

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