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Kurz vor dem Abflug ins wahre Leben

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Für die Maturafeier gestern Abend bewiesen die Schülerinnen und Schüler des Kollegiums Heilig Kreuz viel Kreativität. Sie hatten ihre Sporthalle in eine Sammlung von Szenen aus Antoine de Saint-Exupérys Meisterwerk «Der kleine Prinz» verwandelt. Die Kulissen zeigten den kleinen Prinzen neben einem Affenbrotbaum und einem Vulkan, auf der rechten Seite war auf einem grossen Bild seine geliebte Blume zu sehen. Durch die Intermezzi führten als Piloten des frühen 20. Jahrhunderts verkleidete Schülerinnen und Schüler. Ganz im Zeichen von Antoine de Saint-Exupéry, der neben seiner schriftstellerischen Arbeit auch als Pilot arbeitete. Mit riesigen Papierfliegern, akrobatischen Einlagen und einer Jongliernummer unterhielten sie das Publikum zwischen den einzelnen Programmpunkten.

Schere gegen lange Reden

Mit einer kurzen Beschreibung von Saint-Exupérys Zeit in Freiburg eröffnete Rektorin Christiane Castella Schwarzen die Abschlussfeier. Vor genau hundert Jahren habe dieser während zwei Jahren die Knabenschule in der Villa Saint-Jean besucht, wo heute das Kollegium Heilig Kreuz steht. Das war zwar eine kurze Zeit, erklärte die Rektorin. «Aber eine, die ihn geprägt hat.» So wie auch die vier Jahre die Maturandinnen und Maturanden geprägt hätten. «Ich hoffe, dass die Zeit am Kollegium Heilig Kreuz nicht nur in eurem Gedächtnis bleibt, sondern auch in euren Herzen», ergänzte Castella Schwarzen und gab danach den meistzitierten Satz Saint-Exupérys wieder: «Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.» Schliesslich musste sie ihre Rede schnell beenden, als ein als Pilot verkleideter Schüler sich neben sie stellte und ihr mit einer riesigen Kartonschere klarmachte, dass die Redezeit nun aufgebraucht sei. «Kurz: Lest die Werke von Saint-Exupéry», beendete die Rektorin mit einem Lachen.

Auch die Jazz-Band und die Musikschülerinnen und -schüler sowie der Chor des Kollegiums Heilig Kreuz gestalteten die Intermezzi mit. So erklangen zum Beispiel im Rücken des Publikums plötzlich laute Tiergeräusche und das Lied «Circle of Life» aus dem Film «König der Löwen». Inklusive Blockflötensolo in der Mitte des Stückes.

Einen speziellen Auftritt hatte Staatsrat Jean-François Steiert. Er erhielt eine Pilotenmütze aufgesetzt und wurde mit einem knallgelben Flugzeug zum Podium «geflogen». «Die Dinge haben sich zumindest vom festlichen Aspekt her nicht verändert», kommentierte der Staatsrat. Er riet den Maturanden, später etwas zu machen, was ihnen gefalle: «Bei der Berufswahl muss die persönliche Motivation vor den am Nutzen orientierten Überlegungen kommen», betonte Steiert. Weiter empfahl er den Maturandinnen und Maturanden, sich nicht ausschliesslich auf engere Themen zu konzentrieren, sondern stets die Neugierde für Neues aufrechtzuerhalten. Mit einem spontanen Wunsch beendete der Staatsrat seine Rede: «Ich hoffe, dass Sie auch im Erwachsenendasein immer ein wenig Kind bleiben werden.»

Zahlen und Fakten

Bester Schüler erhielt fast überall die Bestnote

Im Ganzen schlossen 183 Schülerinnen und Schüler des Kollegiums Heilig Kreuz mit der Matura ab. Für drei Personen reichte es nicht für den Abschluss. Von total zehn Klassen waren in diesem Jahrgang drei deutschsprachige mit insgesamt 53 Schülern, zwei zweisprachige mit 46 und fünf französischsprachige mit insgesamt 84 Schülern. Die beste Matura konnte Julien Schaer aus der französischen Abteilung für sich beanspruchen. Er schloss mit einem Durchschnitt von 5.96 ab.

«Ich hoffe, dass die Zeit im Kollegium nicht nur in eurem Gedächtnis bleibt, sondern auch in euren Herzen.»

Christiane Castella Schwarzen

Rektorin

Zahlen und Fakten

Bester Schüler erhielt fast überall die Bestnote

Im Ganzen schlossen 183 Schülerinnen und Schüler des Kollegiums Heilig Kreuz mit der Matura ab. Für drei Personen reichte es nicht für den Abschluss. Von total zehn Klassen waren in diesem Jahrgang drei deutschsprachig, zwei zweisprachig und fünf französischsprachig. Die beste Matura konnte Julien ­Schaer aus der französischen Abteilung für sich beanspruchen. Er schloss mit einer unglaublich hohen Durchschnittsnote von 5,96 ab.

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«Bei der Berufswahl muss die persönliche Motivation vor den am Nutzen orientierten Überlegungen kommen.»

Jean-François Steiert

Staatsrat

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