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Kurz vorgestellt

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Lara Stoll, Slam-Poetin

Autor: Janine Rufener

Die junge und talentierte Lara Stoll ist Slam-Poetin, das heisst, dass sie bei Dichterwettstreiten mitmacht und selbstgeschriebene Texte, ohne Requisiten wie zum Beispiel Kostüme oder Instrumente, dem Publikum vorträgt. Hier dürfen die Zuschauer mal Jury spielen und abstimmen, wer denn als Sieger aus diesem Wettkampf hervorgehen soll. Jeder, der will, kann mitmachen.

Lara selber hat vor sechs Jahren einen Poetry Slam besucht und war von Anfang an begeistert davon. Sie hat auch schon Fernsehauftritte hinter sich; bei Aeschbacher oder in der Satire-Sendung Giacobbo/ Müller. «Ich bin da irgendwie ein bisschen reingeschlittert, ich habe einfach nur geslamt, und der Rest kam dann einfach», sagt die junge Frau. Seit einiger Zeit kann sie auch von ihren Auftritten leben.

Ein Traktor und der verlorene Duden

Mit ihrer Erfahrung zählt Lara Stoll also schon fast zum alten Eisen. Aber auch eine geübte Poetin muss immer nach Inspiration suchen, schliesslich steckt in den Texten auch viel Arbeit: «Ich merke mir witzige oder seltsame Situationen. Ich finde es einfach toll, Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Manchmal fliegt mir einfach etwas zu, und manchmal sitze ich Stunden lang vor dem Computer und nichts passiert. Ich habe das Gefühl, dass es manchmal auch ein wenig Glückssache ist, ob ich gerade zum richtigen Zeitpunkt am PC sitze und die richtigen Ideen habe.» Lara Stoll erzählt in ihren Texten auch von alltäglichen Gegenständen, zum Beispiel wie es wäre, ein grüner John-Deere-Traktor zu sein. Sie thematisiert auch den dramatischen Verlust ihres geliebten Dudens, der zur Folge hatte, dass sie nicht mehr richtig schreiben konnte.

Auftritt in Bern im Progr

Auch bei ihrem Auftritt in Bern kurz vor Weihnachten zog Lara wieder alle Register ihres sprachlichen Könnens. Sie erzählte die Geschichte, dass sie einsam war und sich einen Hund anschaffen wollte. Da dies jedoch eine grosse Verantwortung sei, wollte sie sich zuerst einen Freund anschaffen. Und die sechs Freunde starben ihr in Kürze weg, da Lara vergessen hatte, sie zu füttern. «Also entschloss ich mich für etwas Pflegeleichteres, eine Hausfliege.» Ein anderer Text handelte vom wunderbaren Schnarchkonzert der Männer während des Schlafs. Lara machte die Geräusche täuschend echt nach und brachte damit die Zuschauer zum Lachen.

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