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«La France» steht am Anfang einer neuen Epoche in der Rosenzucht

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Autor: Anton Jungo

Tafers Die silbrig-rosafarbene «La France» ging als die erste Tee-Hybride in die Geschichte der Rosen ein. Sie ist eine Kreuzung zwischen Rosen aus China und solchen aus dem Abendland. Gezüchtet wurde die Neuheit 1867 von Jean-Baptiste Guillot, der Saatgut aus Kreuzungen dieser Rosen ausgesät hatte. Tee-Hybriden oder Edelrosen sind Rosen mit besonders edel geformten Blüten.

Alle Rosen, die vor «La France» gezüchtet wurden, werden «Alte Rosen» genannt. Viele alte Sorten, die schon vor 1867 existiert haben, werden heute noch vermehrt und angepflanzt. Wie etwa Rose de Resht (ca. 1800) Madame Hardy (1832), Louise Odier (1851), Gloire de Dijon (1853), Madame Knorr (1855), Félicité Parmentier (1827), Souvenir de la Malmaison (1843).

15 Arten «alter Rosen» werden vom 12. bis 15. Juni im Rahmen der aktuellen Ausstellung «Die Rose in Brauchtum und Alltag» im Sensler Museum präsentiert. Arrangiert wurde die diesmalige «Rose der Woche» von der Baumschulen M. Brülhart AG in Mariahilf und Aebi-Kaderli in Kastels.

Die ältesten bekannten Rosenkulturen standen in den Gärten der chinesischen Kaiser in Peking. In Europa löste vor allem die Gemahlin Napoleons, Kaiserin Joséphine de Beauharnais, eine grosse Rosenwelle aus. Sie begann 1804 Rosen aus aller Welt zu sammeln und pflanzte sie im Garten ihres Schlosses Malmaison bei Paris. Bis zu ihrem Tod hatte sie 250 Arten und Sorten gesammelt und besass damit die grösste Sammlung der Welt.

Sensler Museum. Do. bis Fr. 14 bis 17 Uhr.

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