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La Tuffière: WWF verlangt eine Untersuchung

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Freiburg Nach Ansicht des WWF hätte der mit Chrom VI verseuchte Schlamm nie in die Deponie La Tuffière in Hauterive gelangen dürfen (siehe FN vom 2. Juni). Offensichtlich sei der Entsorgungsweg von Inertstoffen unzuverlässig. Verantwortlichkeiten und Schwachpunkte bei der Entsorgung müssten untersucht werden. «Inertstoff-Deponien sind vom Umweltschutz her ausserordentlich gefährdete Standorte», hält der WWF in einer Medienmitteilung fest. Es bestünde das Risiko, dass nicht-konforme Abfälle in solche Deponien gelangten. «Was die Abdichtung betrifft, unterliegen diese Standorte keinen strengen Anforderungen.» Die Ablagerung verseuchter Abfälle könne somit schwerwiegende Umweltverschmutzungen nach sich ziehen.

Der WWF hat beim Kanton schon mehrmals darauf bestanden, dass die Überwachung der Inertstoff-Deponien ernsthaft und gemäss der technischen Verordnung über Abfälle durchgeführt wird. Zu einem Zeitpunkt, wo der Altlastenkataster des Kantons bald fertiggestellt sei und die Irrtümer der Vergangenheit bereut und teuer bezahlt würden (Deponie La Pila), würden irrtümlicherweise weiterhin verseuchte Abfälle an ungeeigneten Standorten deponiert.

Verantwortliche sollen bestraft werden

«Die Verantwortlichen für diesen Vorfall müssen gefunden und bestraft werden», fordert der WWF. Sie müssen die finanziellen Konsequenzen tragen. Der WWF verlangt auch, dass ein eventueller Betrug geklärt wird, da die Ablagerung von Abfällen in einer Inertstoffdeponie deutlich weniger kostet als eine sorgfältige Entsorgung.

Nach Einschätzung des kantonalen Amtes für Umweltschutz gibt es keine problematischen Auswirkungen auf die Umwelt (siehe. FN vom 3. Juni). Ein Schlussbericht der zuständigen Behörden wird für Juli erwartet. rsa

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