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Laaksonen dreifacher Torschütze

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Eishockey – Gottéron auch in Ambri Sieger in der Overtime

Autor: Von KURT MING

Im Startspiel hatte man in Ambri Mitte September noch 0:5 verloren, gestern lag man nach 40 Minuten 1:3 hinten, aber am Schluss holte man erneut zwei Punkte in der Overtime. Für Gottéron scheint in dieser Saison fast alles machbar zu sein. Offenbar hatten weder die Samstagsschlappe noch der unnötige Rückstand bleibende Schäden am Nervenkostüm der Freiburger hinterlassen, anders ist die fast wundersame Rückkehr des Pelletier-Teams in diesem Match nicht zu erklären. Ausgerechnet in einem Moment, wo wohl selbst die mitgereisten Fans nicht mehr an ihre Mannschaft glaubten, trat Neuzuzug Antti Laaksonen aufs Parkett. Sein Blitztor anfangs des letzten Drittels gab dem HCF neuen Mumm, und nachdem die Gäste eine weitere Druckperiode der Tessiner schadlos überstanden hatten, glich der Finne mit der Nummer 24 vier Minuten vor Spielende sogar aus. Ambri-Goalie Bäumle liess seinen vielleicht noch leicht abgelenkten Weitschuss zwischen den Beinen hindurch zum 3:3-Ausgleich ins Netz gleiten. Und dass Gottéron inzwischen in der Verlängerung gute Nerven hat, zeigte sich dann im fälligen «Zusatzend». Kurz nach Ablauf einer Überzahlsituation jagte Laaksonen aus spitzem Winkel den Puck in den Netzhimmel. Der Torrichter reagierte wohl mit der roten Lampe nicht, Schiri Stricker zeigte aber sofort zur Platzmitte. Freiburg hatte wie in Zug und Bern wiederum ein Spiel in extremis gewonnen, weil man sich trotz einiger Rückstände nie den Schneid abkaufen liess. Vielleicht ist dies ja eine der neuen Hauptstärken der Drachen.

Das Leben selber schwer gemacht

Zwei Drittel lang hatte sich Gottéron gegen ein keineswegs unschlagbares Ambri das Leben selbst schwer gemacht. Allen drei Gegentoren gingen zum Teil unverzeihbare Schnitzer voraus. Beim 1:0 von Topskorer Westrum verlor Caron hinter dem Tor den Puck, dem zweiten Tor von Verteidiger Naumenko ging ein böser Abspielfehler Birbaums voraus und bei der offensichtlichen Vorentscheidung nach 37 Minuten zum 3:1 hatte sich Chouinard an der Bande eine unnötige Strafe eingehandelt. Wiederum skorte Westrum, der ja letzte Woche in der Leventina seinen Vertrag im Gegensatz zu Domenichelli und Du Bois um ein Jahr verlängert hat. Trotz ein paar guter Konterchancen – die beste davon vergab der kleine Bykow kurz nach Spielmitte – reichte es den Gästen nur gerade zu einem Abstaubertor von Gil Montandon, der ab dem letzten Drittel mit einem neuen Leibchen aufs Eis kam. Er hatte sich kurz davor in einem Zweikampf die Nase blutig geschlagen und sein Leibchen mit der Nummer 85 verschmiert.

Mit Moral zum Sieg

Erstmals in dieser Saison gelang es einem aus dem bisher enttäuschenden Ausländerduo Chouinard/Laaksonen, ein Spiel fast im Alleingang in die Siegesrichtung zu steuern. Während Freiburgs ehemalige Nummer 24 Hentunen im Moment mit einem Transfer in die russische Liga liebäugelt, zeigte sein finnischer Nachfolger Laaksonen, dass er nicht nur im Penaltyschiessen Skorerqualitäten hat. Allerdings gingen den drei Toren einige starke Paraden von Caron voraus, der damit seinen Fehler beim 1:0 mehr als wettmachte. Überhaupt vermochte sich die Siegermannschaft mit zunehmender Spieldauer im Gegensatz zu Ambri zu steigern. Bei den Biancoblu, die ja dieses Jahr ihren 70. Geburtstag feiern – Roli von Mentlen ist so etwas wie Festorganisator -, vermisste man am Schluss etwas die defensive Sicherheit. Das Tempoforcing in den zwei ersten Dritteln hatte offenbar seine Spuren hinterlassen. Und als es wirklich um die Wurst ging, hatte der HCF einmal mehr die besseren Nerven.Dieser Auswärtssieg kam für die Saanestädter nach der Baselniederlage wie gerufen. Damit hat man den Abstand zum Strich, trotz einem Minusgoalverhältnis von 32:34, bei drei Punkten gehalten und kann nun mit neuem Selbstvertrauen ins Heimspiel am Freitag gegen Rapperswil steigen. Ein paar kleine Retouchen in der Aufstellung und mehr Disziplin in der Abwehr führten in der fast leeren Valascia zum Umschwung. Ambri seinerseits wird diese unnötige Niederlage weiter zurückwerfen. Aber seit Trudel und Domenichelli nicht mehr die nötigen Powerplaytore zu den Heimsiegen schiessen, ist beim Team des tschechischen Trainers Jan Tclacil guter Rat teuer. Statt der traditionellen Montanara gabs am Schluss lange Gesichter im Ambrilager. Gottéron seinerseits hat einmal mehr postiv überrascht und mit relativ wenig Aufwand einen wichtigen Sieg eingefahren. Dieses Attribut zeichnet sonst Spitzenteams in der Liga aus!

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