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Läden in Romontgasse und Altstadt länger offen

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Nach dem kurzfristigen Entscheid des Kantonsgerichts zur Öffnung der Läden am 8. Dezember geht der Ladenöffnungszeiten-Krimi weiter. Der Freiburger Gemeinderat hatte den Geschäften in der Stadt Mitte November die Erlaubnis erteilt, an den beiden Samstagen 15. und 22. Dezember bis 17 Uhr geöffnet zu bleiben. Damit wollte der Gemeinderat das lokale Gewerbe stärken. Doch er hatte nicht mit der Gewerkschaft Unia gerechnet, die Rekurs eingelegt hat.

Gestern hat der Oberamtmann des Saanebezirks, Carl-Alex Ridoré, entschieden: Die Läden dürfen bis 17 Uhr öffnen – aber nicht in der ganzen Stadt, sondern nur in der Romontgasse, im Burg-, Au- und Neustadtquartier.

Für eine Verlängerung der Öffnungszeiten braucht es einen speziellen Anlass. Der Gemeinderat beruft sich auf den Weihnachtsmarkt in der Romontgasse. Das anerkennt der Oberamtmann; er argumentiert aber, der Markt reiche nicht, um längere Öffnungszeiten in der ganzen Stadt zu rechtfertigen. Darum beschränkt er sich auf die Romontgasse und die Altstadtquartiere, die im touristischen Perimeter der Stadt liegen.

Gegen den Entscheid kann beim Kantonsgericht Rekurs eingelegt werden. Die Unia werde das sehr wahrscheinlich nicht tun, sagte Regionalsekretär Armand Jaquier. «Wir warten auf einen Grundsatzentscheid des Kantonsgerichts in dieser Sache», sagte er auf Anfrage der FN. Zufrieden ist die Unia mit dem Entscheid des Oberamtmanns aber nicht. Die Marktstände in der Romontgasse rechtfertigten die längeren Öffnungszeiten ihrer Ansicht nach nicht, sagte Jaquier. Immerhin sei die Verlängerung nicht in der ganzen Stadt erlaubt worden.

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