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Lagerhalle war nicht mehr zu retten

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Die Rauchsäule war von überallher zu sehen: Die Lagerhalle, die gestern Mittag zum Raub der Flammen wurde, befand sich an der Obertswilstrasse in Giffers in erhöhter Lage. Spaziergänger und Nachbarn hatten die Polizei informiert, der Alarm wurde um 12.12 Uhr ausgelöst. Innerhalb von wenigen Minuten waren die ersten Feuerwehrleute da, unter ihnen der Kommandant der Feuerwehr Giffers-Tentlingen, Mario Gugler.

Als er am Brandplatz ankam, stand die Halle schon in Vollbrand. «Die Schwierigkeit bestand darin, dass wir anfangs nicht wussten, was in der Halle gelagert war», erklärte er nach dem Einsatz. Die Feuerwehr vermutete zwei Treibstofftanks, wusste aber nicht, wo diese gelagert waren. Später erhielt er vom Besitzer die Gewissheit, dass es nur einer sei. Mit einer Explosion und einer hohen Stichflamme ging dieser Tank hoch und das Dach der Halle stürzte ein. «Die Halle war nicht mehr zu retten.»

Wasserwand zeigt Wirkung

Feuerwehrkommandant Mario Gugler entschied sich, sofort Schutzmassnahmen für die Nachbarhäuser einzuleiten. Bedroht waren ein Einfamilienhaus aus Holz sowie ein Gebäude, in dem unter anderem der Garagenbetrieb Gurtner untergebracht ist. Die Feuerwehr setzte eine sogenannte Wasserwand ein und tätigte einen Schnellangriff: Mit starkem Druck wurden innert kurzer Zeit grosse Mengen Wasser gespritzt. Das zeigte Wirkung: Ein Übergreifen des Feuers konnte verhindert werden. Die Fassaden der Häuser weisen durch die grosse Hitze aber Schäden auf. Scheiben barsten und Fahrzeuge wurden beschädigt.

Die Stützpunktfeuerwehr Düdingen hat die Ortsfeuerwehr unterstützt. Oberamtmann Nicolas Bürgisser, der ebenfalls rasch an Ort und Stelle war, bot zudem die Feuerwehr Sense-Süd auf, und auch die Feuerwehr Rechthalten war im Einsatz. Aus Freiburg und Bulle kamen die Stützpunktfeuerwehren mit grossen Tanklöschfahrzeugen nach Giffers. Gesamthaft waren rund 80 Feuerwehrleute sowie ein Dutzend Polizisten an der Arbeit. «Durch ihren grossen Einsatz konnte Schlimmeres verhindert werden», betonte der Oberamtmann.

Inventar zerstört

 Der Besitzer der Lagerhalle, Adrian Vonlanthen, war innerhalb von Minuten am Brandplatz, doch konnte nur noch zusehen, wie die 800 Quadratmeter grosse Halle – eine Holzkonstruktion mit Blechdach – ausbrannte. «Ich hatte darin das ganze Inventar meines Landwirtschaftsbetriebs, Traktoren, Anhänger, auch die Werkstatt, sowie Vorräte an Stroh und Heu», sagte er, fassungslos vom Anblick, der sich ihm bot. Alle landwirtschaftlichen Fahrzeuge und Gerätschaften wurden zerstört, ebenso der Vorrat an Erdbeerschalen, denn die Halle befindet sich gleich neben dem grossen Erdbeerfeld von Adrian Vonlanthen. Auch Dünger und ein antikes Fahrzeug gingen in Flammen auf. Die Halle habe er vor zehn bis zwölf Jahren gebaut, sagte er.

Über die Ursachen für das Feuer konnten die Behörden gestern keine Auskunft geben. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Oberamtmann Nicolas Bürgisser sprach von einem «sehr erheblichen Schaden».

Als die ersten Feuerwehrleute ankamen, stand die Halle schon in Vollbrand. Bild zvg

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