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La Gustav: Zwei Talente lassen ihre Zeit Revue passieren

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Ein weitere Saison des Vereins «La Gustav» geht zu Ende. Obwohl Pandemie-bedingt alles ein wenig anders war, feiern die 18 Talente an der Final-Show diesen Freitag im Fri-Son.

Hinter den Kulissen des Fri-Son herrscht bereits am Mittwochnachmittag ein reges Treiben: Suppe wird gekocht, Instrumente werden her- und wieder weggebracht, die Beleuchtung wird nochmals überprüft, letzte Instruktionen gegeben und alle wuseln durcheinander. Der Grund: Am Freitagabend findet hier die Final-Show der La Gustav 2021 statt. Während sieben Monaten haben 18 junge Künstlerinnen und Künstler gemeinsam an eigenen Songs gefeilt. Jetzt ist der Moment gekommen, und sie dürfen sie endlich vor einem grösseren Publikum live spielen. 

Ein lachendes und ein weinendes Auge

«Natürlich freuen wir uns alle wahnsinnig auf den Auftritt», sagt Simon Clerc. Speziell für ihn, der aus Freiburg kommt, sei es etwas Besonderes, im Fri-Son spielen zu dürfen. «Trotzdem sind wir auch ein bisschen traurig», so Clerc. Denn für die 18 Künstlerinnen und Künstler wird es das letzte Mal sein, dass sie in dieser Konstellation zusammen auftreten. 

Kurz vor dem Soundcheck lässt der 20-jährige Clerc deshalb gemeinsam mit Phoebe Schlatter aus Zürich das Jahr Revue passieren und schnell wird klar: Hier hat sich viel getan. 

«Vor einem Jahr hätte ich mich sicher nicht getraut, mich als Künstlerin zu bezeichnen», so Schlatter. Jetzt ist das anders. In den sieben vergangenen Monaten haben die beiden, gemeinsam mit den 16 anderen Musikerinnen und Musikern, viele Workshops und Auftritte hinter sich gebracht und sind dabei nicht nur als Gruppe zusammengewachsen, sondern haben sich auch persönlich und musikalisch weiterentwickelt. 

«Am Anfang war es schwierig, als Simon auf die Bühne zu gehen», sagt Clerc. «Ich wollte immer jemand Anderes sein.» Mit der Zeit sei es aber immer einfacher geworden, und dabei habe auch die Gruppe sehr geholfen. «Wir haben viel zusammengearbeitet, obwohl wir alle so verschieden sind und auch ganz unterschiedliche Musikstile machen», so Schlatter. Jeder werde von jedem akzeptiert, man höre einander zu und versuche, sich Tipps zu geben. 

Dass die Gruppe gut zusammenpasst und harmoniert, war auch für den Gründer des Vereins, Pascal Vonlanthen alias Gustav, schnell klar. Und das, obwohl es am Anfang viele Hindernisse zu überwinden gab: «Bereits 2020 habe ich gemerkt, dass die gut drauf sind», sagt Vonlanthen. Denn zwölf der Talente wurden bereits an den Auditions im Vorjahr ausgewählt. Trotz grossem koordinatorischem Aufwand fiel das Projekt im Jahr 2020 dann aber ins Wasser. 

Auch der Anlauf der Saison 2021 gestaltete sich holprig: «Wir mussten sehr flexibel bleiben und immer wieder umorganisieren», so Vonlanthen. Kennengelernt hat sich die Gruppe beispielsweise zuerst online. «Das ist natürlich viel schwieriger», sagt Vonlanthen. Als sie dann aber im Juni begannen, auch musikalisch zusammenzuarbeiten, wurde schnell klar: «Das passt.»

«Das Niveau war dieses Jahr von Anfang an sehr hoch», so Vonlanthen. Deshalb sei es ihm vor allem ein Anliegen, den jungen Talenten Wege aufzuzeigen, Erfahrung mitzugeben und Kontakte zu vermitteln. Belehren wolle er sie aber auf keinen Fall. «Ich bin eher so ein bisschen der gute Getti, der einfach das Beste für sie will», lacht er. 

Deshalb ist es auch Vonlanthen, der erklärt, wer wann auf die Bühne geht und warum. Simon Clerc macht am Freitag mit seinem Song «Target» den Auftakt. Darin geht es um eine melancholische Liebesgeschichte, wie er selbst sagt. Obwohl der Text sehr traurig ist, wird er von einer fröhlichen Stimmung untermalt. Phoebe Schlatter wird unter dem Namen Sister Phoebe ihren Song «Haferbrei mit Nüss» zum Besten geben. Der eher durch Zufall entstandene Song dreht sich um die Prioritätensetzung am Morgen. Was ist wichtiger: Intimität oder ein gutes Frühstück? 

Abschluss und Anfang

Während die 18 Talente aus dem Jahr 2021 am Freitag ihren Abschluss feiern, sind die Auditions für die nächste Saison bereits wieder in vollem Gange.  Bis jetzt haben sich bereits zwischen 20 und 30 junge Talente aus der ganzen Schweiz angemeldet, wie Vonlanthen sagt. Die Auditions in Freiburg finden am 15. und 16. November im Fri-Son statt. Auch für die nächste  Saison werden wieder 20 Talente ausgewählt, die während einem Jahr von Musikerinnen und Musikern sowie Vertreterinnen und Vertretern der Schweizer Musikszene gezielt begleitet, gefördert und auf ihre bevorstehende Karriere vorbereitet werden sollen. 

 «Es berührt mich sehr, etwas weitergeben zu können», so Vonlanthen. Für ihn sei La Gustav der Rückzug von der Bühne hinter die Bühne. «Das ist der Ort, wo es anfängt», sagt er. 

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