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Land verkauft und gekauft

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Land verkauft und gekauft

Die Gemeinde Murten ist aktiv auf dem Immobilienmarkt

Der Generalrat hat am Mittwochabend sowohl dem Kauf einer Parzelle beim Fussballplatz Pra Pury zugestimmt, als auch den Verkauf eines Landstückes an der Unteren Längmatt genehmigt.

Von CORINNE AEBERHARD

Der Verkauf der Parzelle an der Unteren Längmatt ging zügig über die Bühne. Der Generalrat stimmte dem Antrag zu, die 760 Quadratmeter grosse Parzelle für 660 000 Franken an private Käufer zu veräussern.

Die Gemeinde hatte den Verkauf der Parzelle öffentlich ausgeschrieben, worauf sich 17 Interessenten meldeten. Daraufhin wurde eine zweite Offertrunde durchgeführt. An dieser haben sich noch sieben Interessierte beteiligt und Offerten zwischen 220 000 und 660 000 Franken eingereicht.
Ebenfalls zugestimmt hat der Generalrat dem Kauf eines Landstückes beim Fussballplatz im Pra Pury. Die Parzelle, welche sich in der Industrie- und Gewerbezone II befindet, wurde der Gemeinde von einer Erbengemeinschaft zum Kauf angeboten. Der Erwerb sei eine gute Gelegenheit und sinnvoll, sagte der zuständige Gemeinderat Andreas Aebersold. Dies weil mittelfristig in dieser Zone eine Weiterentwicklung geplant sei, wie er ausführte. Die Gemeinde ist bereits Eigentümerin von Land im Bereich des Fussballplatzes.

Der Kaufpreis von 161 500 Franken (100 Franken pro Quadratmeter) «ist vernünftig und ein faires Angebot», so Aebersold und er empfahl das Geschäft zur Annahme, was der Generalrat einstimmig tat.

Generalratsreglement
wird überarbeitet

Weiter hat der Generalrat der Bildung einer Arbeitsgruppe zugestimmt, welche das zehnjährige Generalratsreglement überarbeiten soll. Dies wird nötig, weil das Gemeindegesetz Änderungen erfahren hat, welche Auswirkungen auf das Geschäftsreglement des Generalrats hat. Einsitz in diese Arbeitsgruppe nehmen: Alexandre Grandjean (SP), Jannine Jaloux-Dumont (SVP), Urs Kramer (FDP), Susanne Rüfenacht (EVP), Hugo Wanner (CVP).

Keine AG für Abfallentsorgung

Weiter wurden an der von Norbert Ritz geleiteten Generalratssitzung mehrere hängige Interpellationen beantwortet.

In einer forderte Hans-Peter Marti Massnahmen für eine verbesserte Abfallentsorgung. Weiter verlangte er, dass dem Verursacherprinzip besser Rechnung getragen werde. Er kritisierte auch, dass die Sackgebühren auf Anfang 2004 um 15 Prozent erhöht wurden.

Mit der ausführlichen Antwort von Gemeinderätin Katharina Thalmann gab er sich nur teilweise zufrieden und verlangte deshalb die Bildung einer Arbeitsgruppe, welche sich mit der Optimierung und Verbesserung der Abfallentsorgung befasse. Über den Antrag wurde unter dem Verschiedenen abgestimmt. Der Generalrat lehnte ihn mit 20 zu 9 ab.

Fragen und Antworten

Auf die Frage von Hans Jürg Herren, ob es eine Zukunftsvision gebe, was mit dem Geld im Parkgebührenfonds passiere, hielt Stadtpräsidentin Christiane Feldmann fest, dass der Ertrag zweckgebunden sei. Das Geld zum Beispiel für Tourismuszwecke zu verwenden, sei «rein juristisch nicht haltbar». Der Gemeinderat entscheide aber von Fall zu Fall, was mit dem Fonds geschehe und es sei auch auf der Pendenzenliste, dass man prüfe, wie man das Geld einsetzen wolle. Tarifsenkungen seien auch immer beliebt, aber nicht so einfach zu realisieren, sagte sie. Ende des letzten Jahres befand sich eine Million Franken im Fonds.

In einer von Daniel Fürst eingereichten Interpellation machte dieser darauf aufmerksam, dass Kindergartenkinder bei der Unterführung der Umfahrungsstrasse von älteren belästigt würden. Man habe mit vermehrter Präsenz der Stadtpolizei reagiert und werde auch fortan ein Augenmerk darauf haben, sagte die Stadtpräsidentin.
Nicht verlängert werden die Öffnungszeiten des Stadtpolizeibüros, wie dies Hans-Peter Marti gefordert hatte. Feldmann verwies auf das neu geschaffene Empfangsbüro, an welches man sich wenden könne.

Gemeinderätin Ursula Schneider Schüttel sagte, dass das Geld, welches von der Auflösung des Waisenhauses Burg stammt, zweckgebunden genützt wird, und zwar «zum Wohl der Jugend». Bis ins Jahr 2010 soll der Fonds ausgeschöpft werden, sagte sie dem Motionär Johann G. Senti.

Christian Brechbühl teilte mit, dass ein Gebühren- und Benützerreglement für die neue Garderobenanlage beim Prehl erarbeitet werde. Ein erster Entwurf liege bereits vor.

Peter Stoller wollte vom Gemeinderat wissen, ob es beim Neubau «Pierrabessy» mit rechten Dingen zugehe. Das neue Haus habe nicht mehr viel mit dem früheren Bau zu tun. Andreas Aebersold bestätigte, dass er «eine starke Wandlung» erfahren habe, aber es sei «alles gesetzeskonform gelaufen».
Johann G. Senti stellte die verschiedenen Absperrungen in Frage, die nachts im Städtchen aufgestellt werden. Christiane Feldmann sagte, dass es sich vorerst um Hilfsmassnahmen handle. Nach einer Auswertung werde man wieder an den Generalrat gelangen. Weiter sagte sie, dass der bereits früher angekündigte Bericht über Massnahmen und Grundlagen im Bereich der Sicherheit im Herbst vorliegen solle.

Abschied von Theo Studer

Verabschiedet wurde an der Generalratssitzung zudem der abtretende Gemeinderat und Vizesyndic Theo Studer. Stadtpräsidentin Christiane Feldmann würdigte seine Loyalität und die Art, wie er das Kollegialitätsprinzip gelebt habe. Sein Amt habe er mit Überzeugung wahrgenommen. Die grossen Aufgaben im Schulbereich seien mit viel Arbeit verbunden gewesen.

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