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Landkauf unter Vorbehalt

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Landkauf unter Vorbehalt

Ulmiz möchte Parzelle beim Schulhaus

Die Gemeindeversammlung von Ulmiz hat dem Kauf von Land beim Schulhausplatz zugestimmt. Solange die Gemeinde dem jetzigen Besitzer aber kein Ersatzgrundstück anbieten kann, bleibt die Sache in der Schwebe.

Autor: Von HUBERT ANDREY

Die 58 Stimmberechtigten fällten am Donnerstag den Beschluss, eine an den Schulhausplatz angrenzende bebaute Parzelle von 162 Quadratmetern zum Preis von 20 000 Franken zu kaufen. Damit könnte die ungünstige Strassenführung des Schulhauswegs korrigiert werden. Gleichzeitig würde sich die Gelegenheit eröffnen, die engen Platzverhältnisse auf dem Schulhausareal zu verbessern. Da der gegenwärtige Eigentümer aber den Vorbehalt angebracht hat, ein Ersatzgrundstück erwerben zu können, kann der Landkauf noch nicht als definitiv betrachtet werden.Bereits an früheren Gemeindeversammlungen hatte die Schneeräumung zu Diskussionen Anlass gegeben, da sie durch ein nicht entsprechend immatrikuliertes Fahrzeug einer privaten Firma durchgeführt wurde. Die Gemeindeversammlung bewilligte 9000 Franken für die Anschaffung eines neuen Schneepflugs für die Fronthydraulik eines Traktors – inklusive Montage.

Willkommener Klassenabstieg

In der laufenden Rechnung sind Einnahmen von 1,069 Millionen und Ausgaben von 1,095 Millionen Franken vorgesehen, was einen Ausgabenüberschuss von etwa 26 000 Franken bedeutet. Die Investitionsrechnung sieht einen Aufwand von 135 000 Franken und einen Ertrag von 36 000 Franken vor, was zu einem Mehraufwand von 99 000 Franken führt.Wie in den andern Gemeinden führt die Schaffung des Freiburger Spitalnetzes zu einer neuen Aufteilung der Steuerressourcen. Wegen der Kantonalisierung der Spitäler wird der Kantonssteuerfuss angehoben. Zum Ausgleich werden die Gemeindesteuerfüsse gesenkt; in Ulmiz von 90 % auf 79,5 % der Kantonssteuer.Positiv auf die Finanzen wirkt sich die neue Klassifizierung von Ulmiz aus. Da die Gemeinde von der fünften in die sechste Klasse abgestiegen ist, erhält sie mehr Staatsbeiträge, insbesondere bei der Bildung und bei der sozialen Wohlfahrt.

Kanton bewilligt Pflegebetten

Vor einem Jahr hatte die Gemeindeversammlung dem Gemeinderat grünes Licht erteilt, die Arbeiten für eine Vereinbarung mit dem Altersheim im Hinblick auf die Schaffung von Pflegebetten fortzusetzen. Der Heimleiter hat anschliessend ein entsprechendes Gesuch beim Kanton gestellt. Vor kurzem wurde ihm nun eine telefonische Zusicherung für die Bewilligung von zehn Pflegebetten gegeben. Noch im Dezember soll die schriftliche Bestätigung des Kantons folgen.An der letzten Gemeindeversammlung war ein Antrag gutgeheissen worden, welcher den Gemeinderat beauftragte, eine Übersicht über die ausstehenden Steuern zu erstellen. Die nun vorgelegte Zusammenstellung zeigte, dass vom Jahre 2004 noch ca. sechs Prozent Steuern ausstehend sind und von den Jahren 2005 und 2006 noch ca. 20 Prozent.Ammann Beat Aeberhard nutzte die Gelegenheit, um über die voraussehbaren Geschäfte der Legislaturperiode 2006-2011 zu informieren. Einige Vorhaben werden die Gemeinde bestimmt beschäftigen. Dazu zählen beispielsweise Strassensanierungen, die Schulhausrenovation und die Revision der Ortsplanung.

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