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Landwirte sind Unternehmer

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Diplomfeier im Landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve

Autor: Von ELISABETH SCHWAB-SALZMANN

Grossratspräsident André Ackermann sagte am Freitagabend an der Diplomübergabe im Landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve zu den Diplomanden: «Bauern werden immer mehr zu Unternehmern. Wir Politiker müssen dementsprechend dafür sorgen, dass ihnen auch genügend neue Freiräume eingeräumt werden, damit sie diesen wichtigen Schritt auch tun können.»Im Kanton Freiburg habe die Landwirtschaft immer noch eine grosse Bedeutung, obwohl ein bedeutender Wandel stattgefunden habe. Von den 7544 Betrieben, die 1975 existierten, gibt es heute nur noch 3628, und von den ehemals 10 209 in der Landwirtschaft Beschäftigten zählt man jetzt noch knapp die Hälfte.

Lebenslanges Lernen

Felix Aeby, Dienstchef im Amt für Landwirtschaft, betonte die Wichtigkeit lebenslangen Lernens und meinte: «Bildung ist die Quelle des Fortschrittes. Werdet Unternehmer, denn Unternehmer denken strategisch.» Aeby, der in zwei Monaten in den Ruhestand tritt, wurde für seine langjährige Berufstätigkeit geehrt.«Der Schülerbestand hat im Laufe der letzten fünf Jahre um zehn Prozent zugenommen, das ist eine erfreuliche Tatsache und steht im Gegensatz zum aktuellen Trend», sagte Hans-Jakob Bracher, Direktor des Land- und Forstwirtschaftlichen Bildungszentrums. Auch dieses Jahr sei die Nachfrage im Kanton Freiburg nach einer landwirtschaftlichen Lehrstelle gross. Die kantonale Berufsbildungskommission für Landwirte habe den Entscheid gefällt, unter bestimmten Bedingungen zwei Lehrlinge pro Betrieb zuzulassen.Bernadette Droz, Direktorin des Hauswirtschaftlichen Bildungszentrums lobte ihre Absolventinnen: «Im Erwachsenenalter noch eine Lehre zu machen, braucht Mut. Sie haben tapfer durchgehalten, sich an Wissen und Kompetenz bereichert und das Ausbildungsziel erreicht.»

64 unterschiedliche Diplome

Vier Frauen machten die modulare, berufsbegleitende Ausbildung zur Hauswirtschafterin, 31 Kandidaten, darunter eine Frau, die Lehrabschlussprüfung erster Teil, 13 Männer die Lehrabschlussprüfung zweiter Teil, neun die Berufsprüfung und sieben Männer die Meisterprüfung zum Landwirt. Total 64 Absolventen erhielten ihr Diplom.Die Schlussfeier in Grangeneuve wurde von Ueli Minder, Vizepräsident der kantonalen Berufsbildungskommission für Landwirte, geleitet und mit Musikdarbietungen von der «Senslermusik Hutätä» umrahmt.

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