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Langes Warten auf den Aufschwung

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Viermal pro Jahr äussern sich Freiburger Unternehmer aus verschiedenen Branchen über die aktuelle Auftragslage und die Perspektiven ihrer Firmen. Bei der letzten Erhebung im April hatten die Chefs durchaus ermutigende Signale verbreitet: Mit einer deutlichen Verbesserung der Freiburger Konjunktur war zu rechnen.

Doch einen Sommer später folgt die Ernüchterung: Der Geschäftsgang hat sich gegenüber jenem zu Beginn des Frühlings kaum verbessert, kommt der vom Amt für Statistik veröffentlichte Konjunkturspiegel zum Schluss.

Pessimistische Freiburger

Während die Schweizer Konjunktur durchaus ermutigende Zeichen setzt, folgt die Freiburger Wirtschaft offenbar dem zögerlichen Trend der Weltwirtschaft. Gemäss Konjunkturspiegel haben in Freiburg sämtliche Branchen mit Ausnahme des Einzelhandels Mühe, abzuheben. Bei den kurz- und mittelfristigen Aussichten äusseren sich die befragten Unternehmer gar pessimistischer als noch vor drei Monaten. Einzige Ausnahme: der Einzelhandel und das chemische Gewerbe.

Auf die einzelnen Branchen aufgeteilt sieht das Bild wie folgt aus: In der Freiburger Industrie wird die Lage als schlecht bewertet, die Aussichten verdüstern sich. Einzig der Bestellungseingang gibt Anlass zu Hoffnung. Die Nahrungsmittelindustrie steht zwar branchenübergreifend relativ gut da, die Aussichten sind aber auch schlechter geworden. Bei der holzverarbeitenden Industrie haben sich die Aussichten massiv verschlechtert. Das grafische Gewerbe gibt derzeit überhaupt keinen Anlass zu Hoffnung auf bessere Zeiten, während in der Chemie der Bestellungseingang als gut eingestuft wird. Nur Pessimismus versprühen derzeit die Kapitäne aus der Metallindustrie sowie aus der Maschinen- und Fahrzeugbranche.

Zahlen und Fakten

Allgemeine Indikatoren sind gut

Die relativ düsteren Prognosen der Freiburger Wirtschaftsführer stehen im Gegensatz zu den eigentlich guten allgemeinen Eckdaten. So brechen die Freiburger Exporte regelmässig Rekorde. Dies ist jedoch fast ausschliesslich auf Uhrenerzeugnisse zurückzuführen, die zwei Drittel des Exportumsatzes ausmachen. Dabei spielt eine Rolle, dass eine grössere Holding ihren Sitz in Freiburg hat. Ebenfalls Anlass zu Optimismus geben die stabile Arbeitslosenquote, die Logiernächte, die Anzahl neuer Personenwagen oder die Importe, wo Freiburg sich besser entwickelt als der schweizerische Durchschnitt. Dies erkennen auch die Unternehmer, welche die Indikatoren für Freiburg noch besser bewerten als im Frühling.uh

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