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Langes Warten und bloss eine kurze Aufregung

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Autor: Pascal Jäggi

FreiburgKurz vor 14 Uhr erinnerte die Szenerie im 1. Stock des Freiburger Rathauses an eine Generalversammlung des Journalistenverbands Impressum. Ausser den Vertretern praktisch aller Westschweizer und einiger deutschsprachiger Medien war kaum jemand auszumachen. Die Politikerinnen und Politiker machten sich rar. So wurde unter Berufskollegen gefachsimpelt. Allgemeine Überraschung über das gute Abschneiden von Marie Garnier (Grüne) machte sich breit. Auch, dass sich abzeichnete, dass kein Staatsratskandidat das absolute Mehr erreichen würde, sorgte für die eine oder andere hochgezogene Augenbraue.

Gegen 15 Uhr trafen dann die ersten Kandidierenden ein. Marie Garnier wurde sofort bestürmt, während Pierre-Olivier Nobs (CSP) eine ruhigere Kugel schieben konnte. Hektisch wurden Interviewtermine abgemacht, Garnier hatte ihren Nachmittag schnell verplant. Nach der ersten Aufregung flaute das «Stürmchen» wieder ab. Ein Blick in den «Stamm» einiger Parteien rund um das Rathaus zeigte, dass auch hier abwarten angesagt war, auch als das Resultat für den Staatsrat bereits feststand. Im Vordergrund stand das Warten auf die Resultate für den Grossen Rat. Plötzlich dann die grosse Aufregung im Rathaus: Praktisch alle Kandidaten für den Staatsrat waren kurz nach 15.30 Uhr zusammen aufgetaucht. Die Temperatur im engen Raum nahm tropische Dimensionen an, Xavier Ganioz (SP) standen die Schweissperlen auf der Stirn, als er unter den schweren Lampen des Fernsehens ein Interview gab. In den Ecken hatten sich die nationalen Fernsehstationen aufgebaut. Für einmal waren dabei die Romands die Grossen. Während das TSR ein regelrechtes Studio aufgebaut hatte, musste sich der Vertreter des Deutschschweizer Fernsehens in eine Ecke drängen. Für die Kandidierenden ging die Ochsentour weiter. Erwin Jutzet (SP) zog sich mit den Vertretern des Radios zurück, Beat Vonlanthen (CVP) musste weiter, die Live-Runde von «La Télé» wartete. Pierre-André Page (SVP) und Marie Garnier stellten sich derweil gemeinsam den Fragen des TSR. Anne-Claude Demierre (SP) und Georges Godel (CVP) konnten es bereits gemütlich nehmen und mit Parteifreunden den Tag Revue passieren lassen.

Verspätete und Abwesende

Nach 16 Uhr wurde es bereits wieder ruhiger, die potenziellen Staatsräte zogen weiter zu ihren Parteien. Wer erst jetzt kam, wie Maurice Ropraz (FDP), war sich der medialen Aufmerksamkeit sicher. Ein letztes Mal konzentrierten sich die Kameras auf ihn. Nur Markus Ith (FDP) und der Unabhängige Albert Bachmann liessen sich nicht blicken. Ith sass im «La Télé»-Studio, mit Bachmann rechnete niemand mehr. Die Journalisten machten sich an die Arbeit, um 17 Uhr leerte sich das Rathaus.

FDP-Kandidat Maurice Ropraz verfolgt die Wahlen (links). Die bisherigen Staatsräte Isabelle Chassot, Beat Vonlanthen und Georges Godel treffen mit Ständerat Urs Schwaller im Rathaus ein.Bilder Alain Wicht

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