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«Langfristig eine transparente und kohärente Politik ermöglichen»

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Die kantonale FDP hat für die Legislatur 2016-2021 erstmals überhaupt ein schriftliches Programm formuliert. Es trägt den Titel «Der blaue Faden» und wurde am Dienstag an der Greyerzer Messe präsentiert. Dabei waren Sébastien Dorthe, Kantonalpräsident und Syndic von Matran, ausserdem Grossrats-Frak­tionspräsident Peter Wüthrich (Domdidier) sowie die Grossräte Didier Castella (Pringy) und Romain Collaud (Cottens).

Der Grund, wieso das Papier erst jetzt – ein Jahr nach den Wahlen – vorgestellt wurde, ist einfach: Die Partei habe nicht einfach vorschnell etwas formulieren wollen, sondern die einzelnen Punkte mit einer speziellen Arbeitsgruppe, der Fraktion und der Basis in den Bezirken anlässlich von mehreren Workshops erarbeitet, so Castella. Das Ziel sei, langfristig eine transparente und kohärente Politik zu ermöglichen, ergänzte Dorthe.

«Kein Schlafkanton»

Das Legislaturprogramm des Freisinns widmet sich fünf Themenbereichen, die prioritär für die Partei sein sollen: Arbeitsplätze, Unternehmen und Bildung; Mobilität, Raumplanung und Umwelt; soziale Politik, Gesundheit und Freizeit; Sicherheit und Lebensqualität sowie ein effizienter und volksnaher Staat.

Im Bereich der Wirtschaft und Bildung will die Partei laut Romain Collaud vor allem Arbeitsplätze im Kanton schaffen und erhalten sowie die Steuerbelastung verringern. Aber auch die Schule solle sich vermehrt auf Wissenstransfer ausrichten, und die Berufs-Bildungsgänge sollen erhalten und aufgewertet werden. «Wir wollen nicht, dass Freiburg ein Schlafkanton wird», so Collaud.

Beim Thema Mobilität macht sich die FDP gemäss Didier Castella für die Verwirklichung von Umfahrungsstrassen und eine Verlagerung des Verkehrs stark. Aber auch der Kampf gegen das Littering müsse in Angriff genommen werden. «Der Freisinn will aber auf keinen Fall eine Verkehrspolitik mit unnützen Schikanen», bemerkte Castella.

Das Spital sichern

Sozialpolitisch tritt die FDP laut Peter Wüthrich für eine bessere Vereinbarkeit zwischen Familie und Beruf sowie für eine Förderung der Integration der Personen im Arbeitsleben ein. Es gelte aber auch, den Fortbestand des Kantonsspitals Freiburg zu sichern, um «unnütze Konkurrenz mit den Universitätsspitälern des Kantons Waadt und des Inselspitals Bern zu vermeiden».

Intensiviert werden soll im Bereich Sicherheit laut Sébastien Dorthe der Kampf gegen die Kriminalität. «Die Strafverfahren müssen schnell, effizient und abschreckend sein», so der Kantonalpräsident. «Der Schutz des Bürgers sowie des Opfers muss gegenüber dem Kriminellen absoluten Vorrang haben.»

«Wirksam und bürgernah»

Und schliesslich wünscht sich der Freisinn laut Didier Castella auch einen «wirksamen und bürgernahen Staat», der sein komfortables Vermögen für die notwendigen Investitionen verwende, ohne Geld zu verschwenden.

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