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Lassen wir die Sache auf sich beruhen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

Ist es wirklich nötig, dass nun auch noch eine Maturandin auf den fahrenden Zug aufspringt und sich mit einer Arbeit über Ereignisse aus dieser Zeit profilieren will? Von jedem Schwerverbrecher werden nur die Initialen geschrieben, aber da wird ein ganzer Orden mit Namen an den Pranger gestellt, und die FN sind sich nicht zu schade, es mit einem reisserischen Titel auf der ersten Seite zu bringen.

Sicher, es ist viel Unrecht geschehen, aber es wurde viel aufgeklärt. Schwestern, die jetzt leben, haben sich entschuldigt für die Taten von früheren Mitgliedern des Ordens.

 Denkt vielleicht auch mal jemand daran, dass viele Mädchen aus kinderreichen Familien ins Kloster eintreten mussten, ob sie eine Berufung fühlten oder eben auch nicht? Die waren total überfordert und wussten sich oft auch nicht besser zu helfen als mit so schlimmen Strafen.

Was den sexuellen Missbrauch angeht, hätten sie wohl auch ausserhalb des Ordens so reagiert. Das ist sehr schlimm und soll auch nicht beschönigt werden. Aber können wir die Sachen nicht endlich auf sich beruhen lassen? Die Schwestern von heute müssen sich doch wirklich schon genug gefallen lassen ohne irgendeine Schuld.

Ich bin auch bei Ingenbohler Schwestern aufgewachsen und weiss deshalb aus eigener Erfahrung, dass nicht überall Missstände herrschten. Wir Kinder haben ihnen wohl auch ab und zu den letzten Nerv geraubt. Also, überlasst dieses Thema endlich denen, die sich damit befassen müssen.

«Sicher, es ist viel Unrecht geschehen, aber es wurde viel aufgeklärt.»

 

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