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Lauf im Schnee von Alaska

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Lauf im Schnee von Alaska

Daniela Lehmann 19. an den Berglauf-WM

Wer an Alaska denkt, denkt meist auch an Schneeberge. Dieses Klischee traf an den Berglauf-Weltmeisterschaften zu. Daniela Lehmann (LAT Sense) und Co. liefen im Schnee. Die Düdingerin erreichte den sehr guten 19. Rang.

Von GUIDO BIELMANN

Die Berglauf-Weltmeisterschaften werden jeweils als inoffizielle WM ausgetragen und tragen den Titel «World Trophy». Da jeweils die weltbesten Bergläufer am Start sind, kann sich der Sieger getrost Weltmeister nennen. Unter 60 Läuferinnen belegte Daniela Lehmann den 19. Rang. Damit war sie beste Schweizerin.

Im Ganzen waren vier Freiburger qualifiziert: Der in Emmenbrücke lebende Greyerzer Georges Volery (CA Martigny) lief auf den 23. Rang. Claude Nicolet (CA Farvagny) erreichte den 47. Rang. Und bei den Juniorinnen schaffte Sophie Andrey (SA Bulle) den 29. Rang.

In der Teamwertung verpasste die Schweiz als Vierte das Podest nur ganz knapp. Alexis Gex-Fabry belegte den 6. und Sébastien Epiney den 10. Platz.

Nur 30 Sekunden hinter Rang 10

Die Leistung von Daniela Lehmann gewinnt unter folgendem Aspekt an Bedeutung: Alaska ist bekanntlich gleich zu setzen mit unendlicher Wald- und Bergwildnis. Aber Berge bringen in den nördlichen Gefilden auch immer Schnee mit sich – im Herbst eben immer unverhofften Schnee. Und so war es auch an diesen Berglauf-WM in Anchorage. Schon beim Start regnete und schneite es heftig durchmischt. Daniela Lehmann baute vor dem Start noch einen Schneemann, bevor es in den crossähnlichen Berglauf ging.

An den Berglauf-WM finden Start und Ziel der Frauen immer am gleichen Ort statt. Dass heisst, dass die Läuferinnen eine Steigung zu einem Kulminationspunkt zurücklegen und wieder zum Ziel hinablaufen. Beim Wendepunkt oben lagen 10 Zentimeter Schnee. Am Ziel war Daniela Lehmann als 19. nur gerade 30 Sekunden hinter dem 10. Rang.

Die misslichen Bedingungen waren nicht das einzige Hindernis, welches die Schweizer Mannschaft zu bewältigen hatte: Bei der Hinreise kamen die Koffer nicht an. So mussten die Läuferinnen und Läufer zunächst Laufschuhe kaufen, um trainieren zu können.

Anchorage, Alaska (USA). Berglauf World Trophy. Männer (11,48 km/900 m HD): 1. Marco De Gasperi (It) 50:29. 2. Florian Heinzle (Ö) 0:47 zurück. 3. Marco Gaiardo (It) 1:26. – Ferner die Schweizer: 6. Alexis Gex-Fabry 2:33. 10. Sébastien Epiney 3:13. 23. Georges Volery 4:15. 30. Jean-Yves Rey 5:21. 31. Tarcis Ançay 5:24. 47. Claude Nicolet 6:52. – 115 klassiert. Teamwertung. 1. Italien (De Gasperi, Gaiardo, Manzi, Cassi) 24. 2. England 48. 3. Deutschland 67. 4. Schweiz (Gex-Fabry, Epiney, Volery, Rey) 69. – 18 klassiert.
Frauen (7,7 km/600 m HD): 1. Melissa Moon (Neus) 39:02. 2. Angela Mudge (Scho) 0:39. 3. Tracey Brindley (Scho) 0:57. – Ferner die Schweizerinnen: 19. Daniela Lehmann 4:34. – 64 klassiert. Teamwertung: 1. Schottland (Mudge, Brindley, Wilson) 23. 2. Frankreich 29. 3. Österreich 34. – 15 klassiert.
Junioren (7,7 km/600 m HD): 1. Mitja Kosovelj (Sln) 35:41. – Ferner: 12. Pierre Fournier (Sz) 2:39. 46. Kilian Hählen (Sz) 6:44. Juniorinnen (4,2 km/285 m HD): 1. Karrissa Hawitt (Eng) 17:24. – Ferner: 29. Sophie Andrey (Sz) 3:54.

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