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Laufen in der Hitze

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

 

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n den letzten Tagen wurde ich des Öfteren gefragt, ob denn Laufen bei diesen hohen Temperaturen überhaupt noch gesund sei. Da ich grundsätzlich bei allen Witterungen draussen trainiere, stellt die momentane Hitzeperiode für mich im Vergleich zu Minustemperaturen, Schneefall, strömendem Regen oder starkem Wind noch die angenehmste dieser extremen Wetterbedingungen dar. Nichtsdestotrotz gilt es einige Dinge zu beachten, wenn man im Moment den Laufsport, ohne seinem Körper zu schaden, betreiben möchte:

 

 

1. Immer genügend trinken! Der Flüssigkeitsspeicher sollte vor der körperlichen Betätigung voll sein. Dadurch ist es bei Trainings unter einer Stunde auch nicht notwendig eine Trinkflasche mitzunehmen. Nebst viel Wasser und ungesüsstem Tee (was übrigens auch Nicht-Läufer häufig und in reichlichen Mengen trinken sollten) dürfen es ruhig auch einmal eine Bouillonsuppe oder isotonische Sportgetränke sein. Denn Natrium und Glukose erhöhen die Resorption von Wasser durch die Darmwand ins Blut, wodurch eine bessere Wasseraufnahme erreicht wird.

2. Morgenstund hat Gold im Mund! Es wird morgens sehr früh hell und die Temperaturen sind richtig angenehm für ein Lauftraining. Wer jedoch eher zu den Morgenmuffeln gehört, soll besser in den Abendstunden die Laufschuhe schnüren. Denn zwischen 11 und 18 Uhr zeigt nicht nur das Thermometer hohe Werte an, sondern auch die Belastung durch Ozon und Abgase ist merklich höher als frühmorgens und spätabends.

3. Den Körper schützen! Das heisst einerseits mit Sonnenbrille, Sonnencreme und luftdurchlässiger Kopfbedeckung (ansonsten besteht die Gefahr eines Hitzestaus) den Körper vor übermässiger UV-Strahlung bewahren. Andererseits kann mit einem nassen Shirt und nassen Haaren bereits vor dem Loslaufen für externe Kühlung gesorgt werden. Zudem darf gerne bei jedem Brunnen zum Trinken und erneuten Abkühlen angehalten werden.

4. Den Wald aufsuchen! Wer die Möglichkeit hat, sollte sein Training in den Wald oder in die Höhe verlegen, weil dort ein angenehmeres Klima herrscht. Ausserdem befinden sich dort meistens die schönsten Laufwege.

5. Die Alternativmöglichkeiten ausschöpfen! Beim Velofahren oder Inline-Skaten erfrischt einem der Fahrtwind, und bei allen Aktivitäten im Wasser hat man sowieso eine nasse Abkühlung. Wer jedoch wie ich nur laufen kann, der muss wohl oder übel die vorhergehenden Punkte beachten oder schlimmstenfalls aufs Laufband im klimatisierten Fitnesscenter ausweichen.

Aber vergesst nicht: Geniesst den Sommer – unser Körper gewöhnt sich bis zu einem gewissen Grad an die Hitze!

 

Der Heitenrieder Läufer Andreas Kempf hat BWL studiert und arbeitet zurzeit im Teilpensum als Verkaufsberater. Der ehemalige Schweizer Meister über die 5000 m hat im letzten Sommer an der Leichtathletik-EM in Amsterdam mit der Schweiz Team-Gold gewonnen.

Gastkolumne

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