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Laupen stellt die Weichen für den Verkehr

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Wie soll der Verkehr künftig durch Laupen gelenkt werden und wie soll das ­Stedtli dereinst aussehen? Diese Fragen stellen sich dem Laupener Stimmvolk, das an der Urne über ein Zukunftsprojekt abstimmt. Der Verkehr durch Laupen hat in den letzten Jahren stark zugenommen, vor allem zu den Hauptverkehrszeiten kommt es etwa beim Bahnübergang von Bösingen her oft zu Rückstaus. Das Projekt «In Zukunft Laupen» sieht vor, den Bahnhof um rund 250 Meter in Richtung Neuenegg zu verschieben. Das gibt die Möglichkeit, das Areal rund um den heutigen Standort neu zu organisieren und den Ortskern aufzuwerten. Zugleich beinhaltet das Vorhaben mit 33,5  Millionen Franken Bruttokosten auch eine Reihe von weiteren Massnahmen, etwa die Erneuerung von Kantonsstrasse und Werkleitungen, eine neue Sensebrücke sowie Hochwasserschutz- und Revitalisierungsmassnahmen beidseits der Sense.

Die Abstimmung vom Sonntag ist sozusagen Teil drei des Bauprojekts «Verkehrssanierung und städtebauliche Massnahmen». Bereits 2013 haben die Laupener dem Kauf-Tausch-Geschäft mit der Sense­talbahn zugestimmt und 2016 auch dem Kauf der sogenannten Villa Freiburghaus (die FN berichteten): Ein Gelände, das der Gemeinde zahlreiche Möglichkeiten für die künftige Gestaltung des Eingangs zum Stedtli bietet.

Allein für die geplanten Wasserbau-Projekte erwartet Laupen Beiträge von Bund und Kanton in der Höhe von 21,3  Millionen. Von den Bruttogesamtkosten von 33,5 Millionen Franken werden lediglich 8,6 Millionen aus Steuergeldern finanziert. Der Gemeinderat geht deshalb davon aus, dass das Projekt ohne Steuererhöhung getragen werden kann.

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