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Lauper kehrt zu Gottéron zurück

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Nachdem Sportdirektor Christian Dubé auf diese Saison hin kräftig in Schweizer Spieler investiert hatte (Philippe Furrer, Noah Schneeberger, Samuel Walser), wird er auf das Championat 2019/2020 hin den Löwenanteil seines Budget für die Ausländer aufwenden (siehe FN vom 7. Dezember). Bestes Beispiel für diese Strategie ist die Verpflichtung von Adrien Lauper. Der 31-Jährige aus Grolley ist der erste kostengünstige Schweizer Neuzugang für die nächste Saison. Er kehrt nach fünf Jahren mit dem HC Ambri-Piotta zu seinem Stammverein zurück.

«Adrien ist ein interessanter Spieler. Er hat sich während der Jahre im Tessin weiterentwickelt.»

Christian Dubé

Sportdirektor Freiburg-Gottéron

 
 

Physische Attribute

Der Stürmer wird zweifelsohne den bald 40-jährigen Laurent Meunier ersetzen, der im nächsten Frühling die Karriere beenden wird. Ein Eins-zu-eins-Ersatz für den Franzosen mit Schweizer Pass ist Lauper indes nicht, zu unterschiedlich sind ihre Rollen auf dem Eis. Während Meunier ein Center ist, macht Lauper auf dem Flügel Dampf. «Adrien ist ein interessanter Spieler», sagt Dubé, der Lauper noch als Mitspieler bei Gottéron kennt. «Er hat sich während der Jahre im Tessin weiterentwickelt.» Seine beste Saison mit Ambri hatte Lauper 2015/16, als er 10  Tore erzielen und meist in einer der offensiven Linien auflaufen konnte. Zuletzt aber stieg der Freiburger in der Hierarchie wieder ab. Unter Coach Luca Cereda steht Lauper zumeist in der vierten Linie – eine Position, die er bei Gottéron ebenfalls einnehmen dürfte.

«Ich bin in Ambri reifer geworden», so Lauper, der in dieser Saison nach 25 Partien bei zwei Toren und drei Assists steht, gegenüber der Zeitung «La Liberté», «aber nach fünf Jahren habe ich das Gefühl, dass ich stagniere.» Die Entscheidung, die Offerte von Gottéron anzunehmen, sei ihm deshalb leicht gefallen. Lauper, der mit einer Grösse von 194 Zentimetern und dem Kampfgewicht von 95 Kilogramm die physische Komponente im Kollektiv Gottérons weiter verstärken soll, will seine Schnelligkeit, sein Körperspiel und seine Aggressivität mit einbringen.

«Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich noch einen 15. Angreifer holen werde.»

Christian Dubé

Sportdirektor Freiburg-Gottéron

 

Vauclair wertvoll

Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass Lauper nächste Saison an der Seite von Tristan Vauclair stürmen wird. Erwartungsgemäss hat der 33-jährige Jurassier, der in seiner siebten Saison mit Gottéron steht, seinen Vertrag um ein Jahr verlängert. Nachdem Vauclair früher noch mit einer offensiveren Rolle geliebäugelt hatte, hat er inzwischen seine Rolle in der vierten Formation akzeptiert und erfüllt diese tadellos. Nicht nur, dass er grosse Intensität ins Spiel bring, nein, Vau­clair konnte in dieser Saison auch bereits vier, teils wegweisende Tore erzielen.

Mit dem Engagement Laupers, der Vertragsverlängerung Vauclairs sowie der Rückkehr des 18-jährigen Murtners Sandro Schmid nach drei Jahren in der schwedischen Juniorenliga bei Malmö stehen für nächste Saison nunmehr elf Schweizer Stürmer im Kader Gottérons. Ergänzt wird die Freiburger Offensive mit drei noch zu bestimmenden Ausländern. «Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich noch einen 15. Angreifer holen werde», sagt Dubé. Das hänge davon ab, ob der hiesige Spielermarkt zu einem späteren Zeitpunkt noch etwas Passendes hergeben wird und ob Gottéron im nächsten Jahr in der Champions Hockey League spielen werde. Für diese qualifizieren sich fünf Schweizer Teams, und der Sportdirektor hätte gerne, dass seine Mannschaft eine davon ist.

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