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Lebensqualität dank Solarenergie

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Lebensqualität dank Solarenergie

Deutschfreiburger zu dreijährigem Einsatz nach Peru geflogen

Soeben ist der junge Deutschfreiburger Solaringenieur Simon Rüegsegger nach Peru geflogen. Hoch in den Anden wird er mithelfen, einfache Techniken der Solarenergie in der Bevölkerung bekannt zu machen.

Autor: Von ROSMARIE KAYSER/Kipa

Für länger wegzugehen lag bis vor einem Jahr überhaupt nicht in den Plänen von Simon Rüegsegger. Im Juli 2002 hat der studierte Heizungstechniker in Niedermuhren (Heitenried) ein eigenes Ingenieurbüro für Solar- und Alternativenergie eröffnet, und das Geschäft begann allmählich, gut zu laufen.

Beruf vorerst aufgegeben

Doch dann reiste er für drei Ferienwochen nach Peru. Zuerst besuchte er seinen Bekannten Thomas Kläy, der in Juli am Titicacasee im Auftrag der Bethlehem Mission Immensee in einem Solarprojekt arbeitet. «Am letzten Tag meines Besuchs fragte Thomas, ob dies nicht auch etwas für mich wäre», erzählt er. «Meine erste Reaktion war: Nein. Es geht mir gut in der Schweiz, das Geschäft ist im Aufbau, ich kann nicht weg.» Doch der Gedanke liess ihn nicht los. Und als er zwei Wochen später auf der Heimreise im Flugzeug sass, war es klar: «Ja, das mache ich.»Inzwischen hat Simon Rüegsegger die Ausreise-Vorbereitung der Bethlehem Mission Immensee durchlaufen, seinen Nebenjob als Berufsschullehrer gekündigt und vor wenigen Wochen auch Geschäft und Wohnung aufgelöst. Am 2. Januar flog er nach Peru. In Santa Tomas, einem Städtchen im Hochland mit rund 8000 Einwohnern, wird er an Bildungsprojekten einer Landwirtschafts- und Berufsschule mitarbeiten.

Umweltschutz und Gleichberechtigung

Zusammen mit einem peruanischen Team wird er Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler in der Nutzung von Solarenergie aus- und weiterbilden. Eine Aufgabe, die hundertprozentig seinen Überzeugungen entspricht. «Es geht mir um Umwelt- und Ressourcenschutz, aber auch um Gleichberechtigung», erklärt Simon Rüegsegger. «Ich glaube, alle Menschen haben ein Recht auf Wärme und Mobilität. Dafür aber hauptsächlich Erdöl und Kernkraft einzusetzen – dies erträgt die Erde nicht. Deshalb braucht es andere Mittel.»Gerade im Andenhochland Perus kann Solartechnik sehr wirkungsvoll sein: Trotz hoher Sonnenscheindauer ist es wegen der Höhe oft sehr kalt, und ländliche Gebiete sind kaum mit Elektrizität versorgt. «Wenn Menschen dort dank der Sonnenenergie die Möglichkeit bekommen, warm zu duschen oder sich eine zusätzliche warme Mahlzeit zuzubereiten, bedeutet dies eine deutliche Steigerung der Lebensqualität», sagt Simon Rüegsegger.

Neue Impulse für das eigene Weltbild

Nun freut er sich auf spannende Begegnungen und die Auseinandersetzung mit einer Kultur, die ihn fasziniert. «Mich erwarten dort andere Wertvorstellungen und Weltanschauungen, die mir sicher neue Impulse geben werden für mein eigenes Weltbild.» Das Einzige, was ihn leicht verunsichert, ist die fremde Sprache. Er sei halt kein Sprachgenie.Zwar könne er sich auf Spanisch knapp durchschlagen, doch das reiche für die Leitung von Workshops natürlich noch lange nicht. Und dazu möchte er auch ein paar Brocken Ketschua lernen, um in der Muttersprache der Einheimischen wenigstens Höflichkeitsformeln austauschen zu können.Die ersten zwei Monate in Peru wird Simon Rüegsegger deshalb mit Spanisch-Lernen verbringen, in Arequipa und in Cusco, den zwei grösseren Städten, die seinem Einsatzort am nächsten liegen. Und er hofft, dass er dabei nicht zu ungeduldig wird. Am liebsten würde er sofort mit der Arbeit beginnen.Rosmarie Kayser ist Redaktorin der Zeitschrift «Wendekreis» der Bethlehem Mission Immensee.

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