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Lebensqualität statt Gewalt

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Untertitel: 7. Förderpreis für Erwachsenenbildung vergeben

Autor: Von WALTER BUCHS

Im vergangenen Herbst ist in Marly ein bisher im Kanton einmaliges Bildungsprojekt angelaufen, das auf die Jugendarbeit ausgerichtet ist. Die auf fünf Tage, resp. 30 Stunden beschränkte Ausbildung richtet sich an all jene, die in ihrer Tätigkeit, wo auch immer dies ist, direkten Kontakt mit Jugendlichen haben. Noch in diesem Monat beginnt der dritte Kurs für künftige «Botschafter zur Förderung der Lebensqualität» in der Gemeinde Marly.

Nicht für, sondern mit der Jugend

Im Rahmen der Gewaltprävention haben die Gemeindebehörden von Marly den Verantwortlichen von «L’êtrier», zu denen auch der Erwachsenenbildner Jean-Luc Kuenlin gehört, den Auftrag erteilt, eine Ausbildung «agents Marly sympa» zu schaffen. Neu an ihrem Konzept ist, dass es Jugendliche und Erwachsene gleichermassen dazu führt, Verantwortung zu übernehmen. Die Ausbildungen sind stark auf Selbstwertgefühl, Persönlichkeitsbildung und zwischenmenschliche Beziehung ausgerichtet. So sollen auch allfällige Unterschiede und Distanzen zwischen den Generationen überbrückt werden.
Auf Antrag der Erwachsenenbildungskommission hat der Staatsrat nun dieses Pilotprojekt in Marly aus 14 Bewerbungen für die Vergabe des diesjährigen Förderpreises für Erwachsenenbildung berücksichtigt. Der Preis, der mit 3000 Franken dotiert ist, wurde am Freitagabend, umrahmt von feurigen Klängen einer Jugendband, im Jugendhaus in Marly überreicht.
Staatsrätin Isabelle Chassot hob in ihrer Laudatio den innovation Charakter des «Bildungsprojektes zur Vorbeugung von Gewalttätigkeit und rüpelhaftem Benehmen» hervor und unterstrich:«Lobenswert, wer sich in einer Gesellschaft, die den Individualismus über alles stellt, die Aufgabe gibt, das Individuum daran zu erinnern, dass es zu einer Gemeinschaft gehört.» Die Erziehungsdirektorin würdige die Initiativen, die in der Gemeinde eine Atmosphäre des Dialogs zwischen den Generationen schaffen und damit zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Sie gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass auch andere Gemeinden sich dieses Modell für die Erwachsenenbildung zu eigen machen und so neue Impulse für das Leben in ihrer Gemeinschaft geben.

Werte als Leitmotiv

In einem Kurzreferat vor der Preisverleihung äusserte sich Gérard Aebischer, Ausbildner an der Hochschule für Sozialarbeit, zur «Wahrung der Verantwortung zwischen den Generationen». Er hob dabei die Bedeutung der Wertehaltung hervor, von der sich die Preisträger in ihrer Tätigkeit leiten lassen, und würdigte den positiven Ansatz ihrer Vorgehensweise.

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