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«Lebenswerk» ermöglicht Ansiedelung neuer Firmen

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Das ist ein bezahlter Beitrag mit kommerziellem Charakter. Text und Bild wurden von der Firma Muster AG aus Musterwil zur Verfügung gestellt oder im Auftrag der Muster AG erstellt.

51 Jahre alt war Erwin Bula, als er sich für den Verkauf des Landes in der Nähe seines Elternhauses entschied. Nun kann er feiern: Gestern wurde die Erschliessungsstrasse für das neue Industriequartier Fin du Mossard Sud in Gurwolf eröffnet–30 Jahre nach Bulas Entscheidung, das Land überbauen zu lassen. Als 81-Jähriger bezeichnet er das Projekt als sein «Lebenswerk».

Bula hat die Strasse bauen lassen. 330 Meter lang ist sie und führt zu einem neuen Gewerbeareal von 35 000 Quadratmetern Fläche. Das meiste Land sei bereits verkauft oder mindestens reserviert, sagt Bula. Er nehme an, dass bis Ende Jahr auch das letzte Stück veräussert sein werde und in zwei bis drei Jahren bebaut werden kann.

Mehrwert und Stellen

30 Jahre seien eine lange Zeit für ein solches Projekt, erklärte der Syndic von Gurwolf, Eddy Werndli, das entspreche einer ganzen Generation. «Nun können sich kleine und mittlere Unternehmen hier einrichten.» Er sei zuversichtlich, dass die Ansiedlung von Firmen einen Mehrwert für die Gemeinde und Arbeitsplätze schaffen könne.

Der Zugang zum zukünftigen Gewerbegebiet sei mit der Eröffnung der Strasse möglich geworden. Nun sei es an der Zeit, das Areal zu entwickeln, ergänzte Marcel Baumann, Direktor des Stadtfreiburger Tiefbauunternehmens Routes Modernes. «Die Strasse ist der Katalysator für die zukünftige Nutzung. Trotz einiger Schwierigkeiten zu Beginn ist das Projekt nun eine Erfolgsgeschichte», sagte er.

Bela Brandt vom Ingenieurbüro Basler und Hoffmann erinnerte daran, dass die konkrete Planung vor 16 Jahren begann. «Die Interessenten kamen und gingen», sagte er. Doch kein Projekt wurde konkret. Kein Geld, kein Käufer–die Realisierung zog sich in die Länge, bis 2011 das privat-öffentliche Vorhaben umgesetzt werden konnte. fca

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