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Leichtathleten immer noch ohne Präsident

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Der Freiburger Leichtathletikverband funktioniert bereits seit über einem Jahr auf spezielle Weise. Seine Generalversammlung letzte Woche in Tentlingen etwa hielt er ohne Präsident, ohne Vizepräsident, ohne TK-Chef und ohne Sekretär ab, um nur die wichtigsten vakanten Ämter aufzuzählen. «Wir befinden uns immer noch in der gleichen Situation wie 2017», sagte Jean-Luc Robert, der zu den guten Seelen gehört, dank denen der Verband überhaupt noch aktiv sein kann, weil er de facto die Aufgaben eines Präsidenten übernimmt. Am Ende der Versammlung richtete André Liaudat – vor 49 Jahren erster Präsident des Verbands – einen Appell an die Anwesenden: «Ich wünsche mir, dass wir nächstes Jahr zum 50. Geburtstag wieder auf ein komplettes Komitee zählen können.» Jean-Luc Robert ergänzte: «Seid euch bewusst, dass wir nicht jahrelang so weitermachen können.»

Zur Erinnerung: René Fürst war Anfang 2017 nach Unstimmigkeiten als Präsident zurückgetreten. Sechs Vorstandsmitglieder taten es ihm gleich und hinterliessen eine grosse Lücke. Dieses Jahr kommt nun mit Yvar Riedo immerhin wieder ein neues Vorstandsmitglied dazu. Er kümmert sich um die Mille-Gruyère-Läufe.

So schlecht er auch bezüglich Vorstand aufgestellt ist, finanziell ist der Verband gesund. Er verfügt über ein Vermögen von 77 530 Franken und präsentierte für 2017 ausgeglichene Zahlen. Bei Ausgaben von 71 230 Franken betrug der Verlust bloss 180 Franken.

Bekannt wurde an der Versammlung auch, dass 2018 einige Veranstaltungen aus dem Kalender verschwinden: der Halbmarathon Freiburg, der Marly-Lauf, das Meeting des CA Freiburg sowie «La course des trois sapins» in Vaulruz. 2019 wird der TSV Düdingen derweil die U16/U18-Schweizer Leichtathletik-Meisterschaften organisieren.

Die besten Kräfte bündeln

Trotz Diskussionen hat die Versammlung zudem mit 68 Ja-Stimmen (bei 8 Enthaltungen) zugestimmt, ab 2019 die besten Nachwuchsathleten der Clubs in einer Trainingsgruppe zu vereinen. Es geht um Talente ab 14 Jahren, die sich einmal im Monat zum Training treffen und sich ein- bis zweimal im Jahr in Trainingslagern weiterentwickeln sollen. Die Kosten für das Projekt betragen 10 000 Franken.

jan/Lib./fm

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